10 Mio. Euro-Invest: Lanxess baut Wasserchemie in Leverkusen aus

04.04.2013 Der Spezialchemie-Hersteller Lanxess will sein Wasserchemie-Geschäft ausbauen und plant in Leverkusen den Bau einer neuen Produktionsstraße für schwach saure Kationenaustauscher sowie eine Anlage zur Abfüllung und Verpackung. 

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10 Mio. Euro-Invest: Lanxess baut Wasserchemie in Leverkusen aus

Lanxess will mit Wasserchemikalien weiter wachsen (Bild: Piotr Przeszlo – Fotolia)

 

Mit der Investition baut das Unternehmen seine Produktionskapazitäten am Standort Leverkusen um mehr als 30 Prozent aus. Die Baumaßnahmen sollen bis Mitte 2014 abgeschlossen sein. Im Zuge des Kapazitätsausbaus will das Unternehmen auch eine Anlage zur Abfüllung und Verpackung von Produkten für Lebensmittelanwendungen errichten. Das neue Gebäude wird sich auf einer Fläche von 300 Quadratmetern erstrecken.
Lanxess ist 2011 in ein neues Geschäftsfeld zur Wasseraufbereitung eingestiegen. Den Wachstumskurs soll nun ein neuer Name für das Geschäftsfeld unterstreichen: Liquid Purification Technologies (LPT). „In Bitterfeld haben wir vor eineinhalb Jahren unsere neue Produktionsanlage für Membranelemente für die Umkehrosmose in Betrieb genommen“, erläutert Geschäftsbereichsleiter Jean-Marc Vesselle die Hintergründe für den neuen Namen. „Damit sind wir nicht nur ein führender Anbieter auf dem Gebiet der Wasseraufbereitung, sondern auch einziger Produzent dieser Membranelemente in ganz Europa. Um unser erweitertes Portfolio auch im Namen zu verankern, haben wir unseren Geschäftsbereich von Ion Exchange Resins in Liquid Purification Technologies umbenannt.“ Der Geschäftsbereich beschäftigt weltweit rund 500 Mitarbeiter. Der Geschäftsbereich Liquid Purification Technologies ist wiederum Teil des Segments Performance Chemicals, das im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro erzielte.

 

 

 

 

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