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5 Mrd. US-Dollar: Dow fusioniert Chlorsparte mit Rivale Olin

30.03.2015 Es scheint zum Trend zu werden: Nach Unternehmen wie Wacker und Dupont spaltet nun der US-Chemieriese Dow einen seiner Geschäftsbereiche ab. Die Chlor-Sparte fusioniert der Konzern für 5 Mrd. US-Dollar mit dem Rivalen Olin.

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5 Mrd. US-Dollar: Dow fusioniert Chlorsparte mit Rivale Olin

Dow fusioniert einen Großteil seiner Chlor-Sparte mit dem Konkurrenten Olin (Bild: Dow)

Mit den Chloralkali- und Vinylwerken an der US-Golfküste sowie den Bereichen Global Chlorinated Organics und Global Epoxy geht ein Großteil des Chloralkali- und Downstream-Derivate-Geschäfts an den einstigen Konkurrenten. Der wird damit zum Branchenführer hochkatapultiert – mit einem Umsatz von rund 7 Mrd. US-Dollar. Olin erhofft sich durch die Fusion jährliche Kostensenkungen über 200 Mio. US-Dollar. Bis Ende 2015 soll die Fusion über die Bühne gegangen sein. Im Geschäftsbericht für 2014 hatte Dow bereits angegeben, das Portfolio optimieren zu wollen – darunter das Chlor- und Epoxy-Geschäft.

Hier finden Sie die Originalmeldung von Dow in englischer Sprache.
Hier gibt es die CT-Meldungen zu Duponts Trennung von seiner Teflon-Sparte und zur geplanten Abspaltung der Halbleitersparte von Wacker.

(su)

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