Markt

Actega Rhenania legt Grundstein für 10-Mio-Euro-Labor

19.08.2016 Der Lack- und Klebstoff-Hersteller Actega Rhenania errichtet am Standort Grevenbroich ein Laborgebäude. Das zum Spezialchemiekonzern Altana gehörende Unternehmen investiert rund 10 Mio. Euro in den Neubau.

Anzeige
Neues Laborgebäude: Der Altana-Geschäftsbereich Actega investiert 10 Mio. Euro am Standort Grevenbroich. (Bild: Altana)

Neues Laborgebäude: Der Altana-Geschäftsbereich Actega investiert 10 Mio. Euro am Standort Grevenbroich. (Bild: Altana)

Das fertige Laborgebäude wird mit 5.700 m2 die doppelte Fläche der bisherigen Labore am Standort einnehmen. Von dieser Fläche profitieren die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Qualitätskontrolle und Service, die voraussichtlich Mitte 2017 in dem Gebäude einziehen werden. Die Grundsteinlegung fand am 18.08.2016 statt.

Geplant ist ebenfalls ein integriertes Kundentechnikum, das verschiedene Produktionsanlagen im Miniaturformat umfasst. Dies ermöglicht es, Produktionsabläufe und spezifische Anforderungen von Kunden in der Praxis besser als unter reinen Laborbedingungen nachzuvollziehen. Entsprechende Anlagen waren bisher über den Standort verteilt.

Joghurtdeckel aus dem Actega-Technikum

Mit dem geplanten Technikum kann das Unternehmen künftig neue Trends für Verpackungen, wie Kaffeekapseln oder Aluminiumschalen, an zentraler Stelle testen. „Durch die Zusammenführung der Arbeitsbereiche in einem Gebäude optimieren wir unsere Abläufe und können unsere Kunden so noch effizienter mit neuen Entwicklungen unterstützen“, so Dr. Thomas Sawitowski, Geschäftsführer von Actega Rhenania.

Dabei entstehen Produkte, mit denen im Alltag fast jeder in Berührung kommt. Zu den bekanntesten Produkten des Unternehmens zählt zum Beispiel die Innenbeschichtung für Joghurtdeckel. Die hierfür verwendete Aluminiumfolie wird mit einem bei ACTEGA Rhenania hergestellten, lebensmittelfreundlichen Lack beschichtet, der den Inhalt frisch hält und den Deckel vor Korrosion schützt.

Loader-Icon