Automation

Siemens eröffnet Democenter „Process Automation World“ in Karlsruhe

10.10.2016 Der Automatisierungsanbieter Siemens hat in Karlsruhe ein neues Democenter für die Prozessautomation eröffnet. Die „Process Automation World“ genannte Ausstellung soll als Visitenkarte für die Prozessindustrie und Prozessautomatisierung dienen – dem Kerngeschäft von Siemens in Karlsruhe.

Anzeige
eckard-eberle-ceo-des-siemens-geschaeftsbereichs-prozessautomation-bei-der-eroeffnung-des-democenters

Eckard Eberle CEO des Siemens Geschäftsbereichs Prozessautomation bei der Eröffnung des Democenters. Bild: Redaktion

An dem Projekt, in das laut Siemens ein „mittlerer siebenstelliger Betrag“ investiert wurde, waren über 60 Prozent der Mitarbeiter am Standort beteiligt. Das 700 Quadratmeter große Democenter bietet vor Ort oder über Livestreams, Videos und Webinare die Möglichkeit, Lösungen zur Prozessautomation zu diskutieren. Ausgeklügelte Präsentationstechniken und eine moderne Kameraanlage unterstützen die Darstellungen und Möglichkeiten zur weltweiten Kommunikation. „Mit unseren Kunden aus aller Welt in einen Dialog zu treten und ihnen zuzuhören ist für uns die Basis für eine vertrauensvolle Partnerschaft und den Erfolg in unserem Geschäft“, erklärte Eckard Eberle, CEO der Siemens Businessunit Process Automation anlässlich der Eröffnungsfeier. „Das neue Democenter hilft uns dabei, die Digitalisierung der Prozessindustrie zu begleiten“, so Eberle.
Im Auditorium, einem Veranstaltungsraum für 100 Besucher, befinden sich zwei verfahrenstechnische Anlagen aus der chemischen und pharmazeutischen Industrie mit einer Leitwarte. Die  Anlagenmodelle geben einen Überblick über das Portfolio und zeigen, wie Anlagenplanung, -bau, -betrieb, -wartung sowie -instandsetzung über den gesamten Lebenszyklus funktionieren. „Die Investition in die neue ‚Process Automation World‘ ist ein klares Statement der Siemens AG zur Prozessautomatisierung und für den Standort Karlsruhe sowie ein starkes Vertriebsinstrument, mit dem wir mehr und neue Kunden erreichen wollen“, betonte Thorsten Breutmann, Sprecher der Betriebsleitung.

(as)

Loader-Icon