Anlagenbau-Projekt

Clariant investiert Millionenbetrag in Additives-Anlagen in China

18.05.2017 Der Schweizer Spezialchemie-Konzern Clariant baut seine Produktion für den asiatischen Markt mit zwei neuen Additive-Anlagen aus. Die Investition hat einen Wert von mehreren Millionen Schweizer Franken.

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Clariant errichtet in Zhenjiang, China, zwei Additives-Anlagen. Die Produktion soll 2018 beginnen. (Bild: Clariant)

Clariant errichtet in Zhenjiang, China, zwei Additives-Anlagen. Die Produktion soll 2018 beginnen. (Bild: Clariant)

Mit den Anlagen will der Konzern die lokale Herstellung von kundenspezifischen High-End-Lösungen für die Kunststoff-, Beschichtungs- und Druckfarben-Märkte in China sicherstellen und dabei die Vorlaufzeiten verkürzen. Die beiden Anlagen, die am Clariant-Standort in Zhenjiang, China, entstehen, nehmen den Betrieb voraussichtlich 2018 auf.

Starke Nachfrage in Region Asien-Pazifik

Durch diese Investition fügt die Geschäftseinheit Additives ihre ersten zwei eigenständigen Produktionsanlagen dem bestehenden regionalen Netzwerk des Konzerns an kommerziellem und technischen Support hinzu. Das Unternehmen ist dadurch besser in der Lage, die stark gewachsene Nachfrage nach innovativen und nachhaltigen Lösungen in Asien zu bedienen. So rechnet das Unternehmen für den Markt der wasserbasierter Beschichtungen in der Region Asien-Pazifik mit einem Anstieg von 15 Mrd. US-Dollar in 2015 auf 19 Mrd. US-Dollar bis 2020.

Die beiden Produktionseinheiten werden schwerpunktmässig leistungsstarke Additiv-Lösungen für Verpackungen, Agrarfolien, Automotive- und weitere Anwendungen anbieten, sowie mikronisierte Wachse für verschiedene Beschichtungs- und Druckfarbanwendungen. Diese innovativen und nachhaltigen Lösungen können beispielsweise die Endproduktmerkmale verbessern, tragen zu einer höheren Energieeffizienz bei und erhöhen die Recyclingfähigkeit. Sie werden für Kunden in Asien und speziell in China, den Bedarf an neuen Produkten mit stärker nachhaltigen Produkteigenschaften und einer besseren Leistungsfähigkeit bedienen. In Chinas 13. Fünfjahresplan und der Industrierichtlinie «Made in China 2025» wird der Bedarf an umweltverträglicheren und sicheren Produkten deutlich hervorgehoben.

Zukunft des Unternehmens entscheidet sich in China

„Mit dieser Investition bekräftigen wir einmal mehr unser erklärtes Ziel, Clariants Position in China zu stärken, denn die Zukunft unseres Unternehmens wird sich hier entscheiden“, betonte Vorstandsmitglied Christian Kohlpaintner. Eine lokal angesiedelte chinesische Produktion ermöglicht uns, von den Wachstumsperspektiven der Region Asien, und speziell der Chinas, stärker zu profitieren. Näher am Kunden zu sein, ermöglicht uns, noch enger mit diesem zusammenzuarbeiten. Dadurch können wir unsere Lösungen besser auf die lokalen Anforderungen abstimmen und erhalten wertvolle Einblicke in den Markt.“

Stephan Lynen, Chef der Geschäftseinheit Additives, kommentiert: „Clariants Geschäftseinheit Additives erfährt von Kunden in China und ganz Asien eine starke Nachfrage nach nachhaltiger Wertsteigerung in den Kunststoff-, Beschichtungs- und Druckfarben-Märkten. Mit unseren neuen Anlagen vor Ort sind wir noch näher an den Bedürfnissen der Kunden, beschleunigen unsere Reaktionszeiten und erweitern unser Angebot an erstklassigen Lösungen. Diese Technologien in die asiatischen Wachstumsmärkte zu bringen, ist der nächste logische Schritt.“

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