Pulver für additive Fertigung

Sandvik baut Metallpulver-Anlage in Schweden

09.02.2018 Der schwedische Werkstoff-Spezialist Sandvik investiert rund 20 Mio. Euro (200 Mio. SEK) in eine Anlage zur Herstellung von Titan- und Nickelpulver. Damit will Stahlkonzern sein Angebot erweitern und seine Marktposition stärken.

Anzeige
12 Sandvik Sanicro 60 Werkstoff

Sandvik erweitert mit der geplanten Metallpulver-Anlage sein Sortiment an Legierungen. (Bild: Sandvik)

Die Anlage wird in Sandviken, Schweden, entstehen, nahe der eigenen Titanversorgung durch den Konzern. Die Inbetriebnahme soll 2020 erfolgen.

Feine Metallpulver sind ein wichtiger Ausgangsstoff für den wachsenden Markt der additiven Fertigung. Sandvik produziert bereits in Großbritannien und Schweden Edelstahl, Nickel und Chromlegierungen in Pulverform. Wichtige Märkte sind vor allem Europa, Nordamerika und Asien. Titan und Nickel stellen einen besonders wichtigen Marktbereich dar, in dem der Konzern in den kommenden Jahren starkes Wachstum erwartet. Bereits jetzt stellen diese Metalle einen großen Teil des Metallpulvermarktes dar.

„Diese Investition ermöglicht zukünftiges Wachstum und ermöglicht es uns, unser Metallpulver-Angebot auf praktisch alle heute relevanten Legierungen auszudehnen. Außerdem wird sie generell das Geschäft mit additiver Fertigung bei Sandvik stärken“, erklärt Annika Roos, Leiterin des Produktbereichs Pulver bei Sandvik Materials Technology.

Loader-Icon