2.700 Aussteller bereits mit Stand

Achema 2018: Dechema erwartet starken Besucherandrang

17.08.2017 Rund neun Monate vor dem Start zeichnet sich eine hohe Beteiligung an der Achema 2018 ab: Mehr als 2.700 Aussteller haben einen Stand auf der Leitmesse für die Prozessindustrie gebucht. Vom 11. bis 15. Juni 2018 stellen sie in Frankfurt Neuheiten vom Labor über die Großanlage bis zur Verpackungsstraße vor.

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Angesichts des großen Interesses der Aussteller rechnen die Organisatoren mit einem starken Besucherandrang. Zu toppen gilt es 167.000 Teilnehmer, die bei der letzten Veranstaltung 2015 Frankfurt für eine Woche zum Zentrum der Prozessindustrie machten. Wer seinen Platz noch nicht gefunden hat, sollte sich sputen: Zwar wurde bereits eine zusätzliche Messehalle angemietet, um den Nachfrageüberhang aufzufangen, jedoch zeichnet sich insgesamt eine ausgebuchte Achema 2018 ab. Dies trifft insbesondere auf die Pharmatechnik und die Automatisierung zu, bei denen die Nachfrage schon jetzt das vorhandene Flächenangebot übersteigt. Aber auch die „klassischen“ Achema-Ausstellungsgruppen wie Pumpen, Prozesstechnik und der Laborbereich sind stark nachgefragt.

Breites Themenspektrum

170817 Achema Hallenübersicht

Hallenübersicht der Achema 2018 in Frankfurt (Bild: Dechema)

Die Fokusthemen der Achema 2018 sind: Biotech for Chemistry, Flexible Produktion sowie Chemie- und Pharmalogistik. Erstes beschreibt die zunehmende Integration biotechnologischer und chemischer Verfahren, ob bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe als Ersatz für Erdöl oder bei der Entwicklung neuer pharmazeutischer Wirkstoffe. Mit dem Fokus „Flexible Produktion“ reagieren Technologieanbieter und Automatisierer auf den Bedarf nach immer spezialisierteren Produkten in Kleinmengen bei verkürzten Entwicklungszeiten. Digitalisierung und modulare Anlagen bieten die Grundlage für die zunehmende Integration der Wertschöpfungsketten. Und auch das Fokusthema „Chemie- und Pharmalogistik“ profitiert von der Digitalisierung, die übergreifende Lösungen für die Logistikkette ermöglicht – von der Bestimmung von Parametern für die personalisierte Medizin bis zur lückenlosen Rückverfolgung von Produkten über die Wertschöpfungskette.

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