Markt

Air Liquide darf Messer-Aktivitäten übernehmen

22.03.2004

Anzeige

Air Liquide darf Messer-Griesheim-Aktivitäten im Bereich technische Gase in Deutschland und Großbritannien unter bestimmten Auflagen übernehmen. Die Untersuchung der Europäischen Kommission hat den Konzern dazu veranlasst, Deinvestitionen in Höhe von rund 200 Mio. Euro zu definieren, um dem Wettbewerbsrecht zu genügen und die Autorisierung möglichst zeitnah zu erhalten. Die Summe setzt sich überwiegend aus den akquirierten Aktivitäten der Geschäftsbereiche Large Industries und Industrial Customers sowie den Messer-Anteilen in einem Jointventure im Bereich Elektronik zusammen. Die Gesamtsumme wird weniger als 25 % der akquirierten europäischen Aktivitäten (exklusive Elektronik) betragen.


Voraussetzung für die Deinvestitionen ist aus Sicht von Air Liquide insbesondere, dass auch die Genehmigung durch die US-Kartellbehörde (FTC) vorliegt und die Finanzierung der Familie Messer zur Weiterführung der ihr verbleibenden Aktivitäten gesichert ist. Die Akquisition verschafft Air Liquide eine gestärkte Position in Deutschland mit einem Umsatzvolumen von fast 1 Mrd. Euro.

Loader-Icon