Air Liquide liefert Industriegase an Thyssenkrupp Steel Europe

11.02.2014 Air Liquide Deutschland, Düsseldorf, hat einen langfristigen Liefervertrag mit der Thyssenkrupp Steel Europe zur die Lieferung von 4.600 t/d Sauerstoff sowie Stickstoff und Argon an die Stahlwerke im Cluster Duisburg unterzeichnet.

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Air Liquide liefert Industriegase an Thyssenkrupp Steel Europe

Air Liquide Deutschland liefert über seine Gas-Pipelines täglich 4.600 t Sauerstoff sowie Stickstoff und Argon an die Stahlwerke Thyssenkrupp Steel im Cluster Duisburg. Im Bild: Der Hochofen 8 von Thyssenkrupp Steel in Duisburg (Bild: Thyssenkrupp Steel)

Die Lieferung dieser Gase erfolgt über das lokale 500-km-Pipelinenetz, das bereits Kunden aus der Stahl-, der chemischen und der petrochemischen Industrie im Rhein-Ruhr-Gebiet versorgt. Diese Pipeline wird von Luftzerlegungsanlagen des Industriegaseherstellers gespeist, darunter Deutschlands größte Sauerstoff-Erzeugungsanlage (mit einer Kapazität von 2.400 t/d).

Eine Gasversorgung über Pipelines, die 24 Stunden pro Tag und das ganze Jahr über in Betrieb ist, ist der effizienteste Weg, industrielle Großkunden zuverlässig mit Gasen zu versorgen. Weltweit betreibt der Industriegasehersteller Gaspipelines mit einer Länge von über 9.000 km.

Dr. Herbert Eichelkraut, Mitglied des Vorstandes der ThyssenKrupp Steel Europe, sagte: „Als Hersteller von hochwertigem Qualitäts-Flachstahl erfüllen wir die steigenden Anforderungen unserer Kunden. Unsere hohen Qualitätsstandards sowie das Anforderungsprofil großer Produktionsanlagen stellen auch den Lieferanten von Industriegasen vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat ThyssenKrupp Steel Europe Air Liquide und sein Produktionsnetz als strategischen Partner gewählt.“

Guy Salzgeber, Vice-President, Westeuropa und Vorstandsmitglied bei Air Liquide, sagte dazu: „Dieser neue Vertrag markiert einen weiteren Schritt in unserer langjährigen Zusammenarbeit mit Thyssenkrupp, einem der führenden Stahlerzeuger in Europa. Wir sind stolz auf das Vertrauen in uns als einen wichtigen Versorger der Metallindustrie und freuen uns darauf, unsere Beziehung zu Deutschlands größtem Stahlerzeuger zu stärken.“

Sauerstoff, Stickstoff und Argon werden von der Stahlindustrie für zahlreiche Anwendungen benötigt, die von der Luftanreicherung in Hochöfen bis zu Sauerstoff-Blasverfahren reichen. Der Einsatz dieser Gase hilft, die Produktivität und die Energieeffizienz der Stahlwerke zu verbessern und zugleich die Emissionen von Luftschadstoffen zu senken.

(dw)

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