Milliarden-Projekt

Air Products baut Synthesegas-Anlage für chinesisches Kohleunternehmen

10.11.2017 Der Industriegas-Konzern Air Products hat mit einer Tochterfirma des chinesischen Bergbau- und Energiekonzerns Yankuang den Bau einer Synthesegasanlage vereinbart. Der Vertrag für das Bauprojekt in der Provinz Shaanxi beläuft sich auf 3,5 Mrd. US-Dollar.

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Seifi Ghasemi, CEO von Airproducts, und Li Xiyong, Vorsitzender der Yankuang Group, haben einen Vertrag über den Bau einer Synthesegasanlage für 3,5 Mrd. US-Dollar vereinbart. (Bild: Air Products)

Seifi Ghasemi, CEO von Airproducts, und Li Xiyong, Vorsitzender der Yankuang Group, haben einen Vertrag über den Bau einer Synthesegasanlage für 3,5 Mrd. US-Dollar vereinbart. (Bild: Air Products)Die 

Die Vertragspartner nutzten den China-Besuch von US-Präsident Donald Trump beim chinesischen Präsidenten Xi Jinping, um ihre Vereinbarung zu treffen. Im Beisein beider Präsidenten unterzeichneten Unternehmensvertreter einen Vertrag über ein von Air Products geführtes Joint Venture. Dieses soll eine Anlage zur Luftzerlegung, Kohlevergasung und Synthesegas-Aufbereitung errichten und betreiben. Damit soll ein Standort der Shaanxi Future Energy Group (SFEC), einer Tochter von Yankuang, versorgt werden. Die Luftzerlegungsanlage ist mit einer Kapazität von rund 40.000 t/d Sauerstoff geplant. Dies soll die Produktion von 2,5 Mio. m3/h Synthesegas ermöglichen. Die Anlage soll 2021 den Betrieb aufnehmen.

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