Kapazitätserweiterung

Akzo Nobel erweitert Werk für Mikronährstoffe in Schweden

24.11.2017 Der Chemiekonzern Akzo Nobel hat mit der Kapazitätserweiterung seines Standorts Kvarntorp in Schweden begonnen. Das Werk produziert komplexierte Spurenelemente, die ein wichtiger Teil des Agrochemikalien-Marktes sind.

Anzeige
Erster Spatenstich in Kvarntorp, Schweden: Akzonobel erweitert seinen Standort zur Produktion von Mikronährstoffen. (Bild: Akzonobel)

Erster Spatenstich in Kvarntorp, Schweden: Akzo Nobel erweitert seinen Standort zur Produktion von Mikronährstoffen. (Bild: Akzo Nobel)

Die Mikronährstoffe kommen besonders in Regionen mit schlechter Bodenqualität zum Einsatz. Da die Nachfrage nach solchen Nährstoffen derzeit wächst, investiert Akzo Nobel mehr als 10 Mio. Euro in den Ausbau des Standorts. Das Bauprojekt soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 abgeschlossen sein. Wichtigstes Produkt des Werkes sind Eisenchelate, deren Produktionskapazität der Konzern besonders steigern will.

Effiziente Düngung gewinnt an Bedeutung

„Die Nachfrage nach Hochleistungs-Chelaten wächst schnell, und diese Erweiterung wird sicherstellen, dass wir die Anforderungen unserer Kunden auch weiterhin erfüllen können“, sagte Wout Neleman, Leiter des Geschäftsbereichs Mikronährstoffe, beim ersten Spatenstich. Analysten zufolge wachse der Markt für Mikronährstoffe global um mehr als 5 %/a, „teilweise aufgrund von Bevölkerungswachstum und dem globalen Problem der Wasserknappheit in vielen Regionen.“

Die von Akzo Nobel produzierten Nährstoffe finden ihren Weg in zahlreiche verbreitete Düngemittel: Die Hochleistungs-Chelate liefern Pflanzen essentielle Mineralien und steigern so die Effizienz der landwirtschaftlichen Produktion. Bei der rasant wachsenden Weltbevölkerung und den dadurch schrumpfenden verfügbaren Agrarflächen gewinnt effiziente Düngung an Bedeutung. Die sogenannte Fertigation, der Zusatz von Nährstoffen in flüssiger Form, ist dem Konzern zufolge ein Schlüsselelement dabei.

Loader-Icon