Alcoa schließt größte Aluminium-Hütte der USA

11.01.2016 Leichtmetallhersteller Alcoa will noch im ersten Quartal 2016 seine Aluminium-Hütte in Evansville, Indiana schließen. Damit reagiert das Unternehmen auf die negative Entwicklung des Aluminium-Preises, der vor allem aufgrund mangelnder Nachfrage aus China eingebrochen war.

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Grund für die Schließung des Werkes von Alcoa sind die gefallenen Aluminiumpreise (Bild: fotomek – Fotolia)

Mit seinen 269.000 t/a war das Werk das größte seiner Art innerhalb der USA. Bis Ende des zweiten Quartals des laufenden Jahres will der Konzern seine Produktion um insgesamt 1 Mio. t reduzieren und innerhalb der USA künftig nur noch 720.000 t/a Aluminium produzieren.

Medienberichten zufolge geben amerikanische Unternehmen vor allem der chinesischen Regierung Schuld an dem Preisverfall: Sie werfen Peking vor, die heimische Aluminium-Industrie zu bezuschussen.

Hier finden Sie die Originalmeldung von Alcoa.

Hier finden Sie einen Bericht zur Schließung auf faz.net.

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