Altana hat Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr zweistellig gesteigert

12.08.2014 Der Spezialchemiekonzern Altana, Wesel, hat im 1. Halbjahr 2014 den Umsatz um 11 % auf 985 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreichte 212 Mio. Euro und lag damit 19 % über dem Vorjahreswert. Die bereits hohe Ebitda-Marge verbesserte sich noch einmal von 20,1 auf 21,5 %.

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Altana hat Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr zweistellig gesteigert

Altana-Hauptsitz in Wesel und Produktionsstandort für Additive von Byk-Chemie (Bild: Altana)

 „Vor allem mit der Akquisition des Rheologie-Geschäfts konnten wir unser profitables Wachstum wie geplant beschleunigen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Dr. Matthias L. Wolfgruber.Bereinigt um den Wachstumsbeitrag der Akquisitionen (10 %) sowie negative Wechselkurseffekte (2 %) stieg der Umsatz im ersten Halbjahr operativ um 4 %, getrieben durch den Absatz größerer Mengen und noch hochwertigerer Produkte.

An der Prognose für das Gesamtjahr hält Altana fest und geht weiter von einem hohen einstelligen Umsatzanstieg aus. Bereinigt um Akquisitions- und Wechselkurseffekte sollte das Umsatzwachstum wie geplant im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich liegen. Datum

Das kräftigste Wachstum verzeichnete der Geschäftsbereich Byk Additives & Instruments; er steigerte den Umsatz vor allem akquisitionsbedingt (Erwerb des Geschäfts mit rheologischen Additiven von Rockwood) um 30 % auf 436 Mio. Euro. Bereinigt um Akquisitions- und Wechselkurseffekte betrug der Umsatzanstieg 8 %.

Die Umsätze der Geschäftsbereiche Elantas Electrical Insulation (218 Mio. Euro) und Actega Coatings & Sealants (168 Mio. Euro) bewegten sich mit einem Anstieg von 1 % in etwa auf Vorjahresniveau. Bereinigt um unter-schiedliche Wechselkurseffekte legte Elantas um 5 % zu, während der Umsatz von Actega um 1 % zurückging. Eckart Effect Pigments verbuchte einen Umsatzrückgang von 4 % auf 162 Mio. Euro. Bereinigt um negative Wechselkurseffekte sank der Umsatz um 3 %.

(dw)

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