Markt

Anhaltendes Wachstum bei R. Stahl

09.09.2008

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Mit 111,7 Mio. Euro erhöhte sich der Umsatz des R. Stahl-Konzerns in den ersten sechs Monaten 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 14,9 %. In Amerika legten die Erlöse um 22,4 % auf 8,5 Mio. Euro zu, in Asien erwirtschaftete der Konzern mit 22,9 Mio. Euro einen um 90,3 % höheren Umsatz als im Vorjahr. Der hohe Anstieg in Asien erklärt sich dadurch, dass Wachstumsmaßnahmen den Auftragseingang im ersten Halbjahr 2007 deutlich gesteigert hatten. Der Umsatz zog dann im zweiten Halbjahr auf das neue Niveau nach. In Deutschland blieben die Erlöse mit 28,4 Mio. Euro leicht unter dem hohen Wert des Vorjahrs (29,1 Mio. Euro), da im ersten Halbjahr 2007 im Inland einige Großprojekte abgerechnet wurden. In Europa (ohne Deutschland) kam der Umsatz um 5,7 % auf 51,9 Mio. Euro voran.

Der Auftragseingang lag im Berichtszeitraum bei 116,7 Mio. Euro und damit um 5 % über dem Vorjahr. Dass er weniger stark zulegte als der Umsatz, liegt hauptsächlich am von mehreren Großprojekten geprägten hohen Ordereingang im ersten Halbjahr 2007. Dieser schlug sich im zweiten Halbjahr 2007 in einem überdurchschnittlich hohen Umsatz nieder. Zum 30. Juni 2008 verfügte R. Stahl über einen Auftragsbestand von 44,2 Mio. Euro (Vorjahr: 38,5 Mio.).

Im Berichtszeitraum erwirtschaftete der Konzern ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 13,0 Mio. Euro. Der Vorjahreswert von 11,5 Mio. Euro enthält einen einmaligen Gewinn von 1,5 Mio. Euro aus dem Verkauf der IT-Aktivitäten. Bereinigt um diesen Effekt stieg das EBT um 30 %. Die operative Umsatzrendite vor Steuern verbesserte sich von 10,3 auf 11,6 %. Zu der guten Marge trugen kontinuierliche Verbesserungen der internen Abläufe sowie der steigende Anteil von Folgeaufträgen für bereits installierte Anlagen bei.

Aufgrund des erfreulichen Geschäftsverlaufs und der positiven Nachfragesituation bestätigt der Vorstand seine Prognose für das Gesamtjahr. Demzufolge erwartet er einen Konzernumsatz von 220 bis 230 Mio. Euro nach 211,6 Mio. Euro im Jahr 2007. Das Ergebnis vor Steuern soll bei mindestens 10 % der Erlöse liegen.

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