Exportwirtschaft

Auf dem Weg zum nächsten Weltmeistertitel?

24.02.2017 Der Optimismus der deutschen Exporteure nimmt weiter zu: Die Ifo-Exporterwartungen stiegen von 12,1 Saldenpunkte auf 14,6 Saldenpunkte im Februar. Unter den Treibern finden sich Pharma und Maschinenbau.

Anzeige

Die Zahlen lassen laut Institut auf ein deutliches Plus bei den Ausfuhren im ersten Quartal schließen. Es gibt weiterhin keinen „Trump-Effekt“. Unternehmen, die in die USA exportieren, berichten sogar von leicht besseren Aussichten. Treiber des Anstiegs waren vor allem die Unternehmen aus der Elektro- und der Pharmaindustrie. Auch im Maschinenbau erwarten immer mehr Firmen Zuwächse bei ihren Exporten. Stabile positive Aussichten waren bei den meisten Konsumgüterherstellern zu beobachten. Von Rückschlägen berichteten Unternehmen aus den Branchen Metallherstellung und -bearbeitung sowie Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten.

Die Ifo-Exporterwartungen basieren auf circa 2.700 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Die Unternehmen werden gebeten ihre Exporterwartungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Sie können ihre Erwartungen für die nächsten drei Monate als „zunehmen“, „gleich bleiben“ oder „abnehmen“ kennzeichnen. Der Saldowert der Planungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten „zunehmen“ und „abnehmen“.

Ifo_Exporterwartung_2017

In der Summe gibt sich die deutsche Exportindustrie optimistisch für das Jahr 2017. (Grafik: Ifo Institut)

Loader-Icon