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Aufwärtstrend bei Voith: Konzernumbau abgeschlossen

14.12.2016 Rechtzeitig vor dem 150. Firmenjubiläum verkündet der Anlagen- und Maschinenbaukonzern Voith gute Nachrichten: Der langjährige Umbau des vor einigen Jahren noch angeschlagenen Unternehmens ist abgeschlossen. Die Geschäftsergebnisse steigen, und für 2017 ist weiteres Wachstum geplant.

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Geschäftsführer Dr. Hubert Lienhard zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt des Programms Voith 150+, mit dem der Konzern sich umstrukturieren will. (Bild: Voith)

Geschäftsführer Dr. Hubert Lienhard zeigte sich zufrieden mit dem Fortschritt des Programms Voith 150+, mit dem der Konzern sich umstrukturieren will. (Bild: Voith)

Im Geschäftsjahr 2015/2016 erwirtschaftete Voith ein Ergebnis von 29 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Verlust von 93 Mio. Euro in den Büchern. Der Auftragseingang war aufgrund gesunkener Investitionen im Rohstoffmarkt zwar rückläufig, der Umsatz blieb jedoch mit 4,25 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr (4,3 Mrd. Euro) nahezu unverändert. Das operative Ergebnis des Kerngeschäfts stieg um 18 %. Voith geht damit gestärkt in sein Jubiläumsjahr 2017, das Jahr seines 150-jährigen Bestehens, das zugleich den Startpunkt einer neuen Wachstumsphase für den Konzern markieren soll.

Als verantwortlich für die Verbesserungen bezeichnet das Unternehmen das Programm Voith 150+. Der Konzern will damit seine Strategie auf Technologie- und Engineering-Kompetenz im digitalen Zeitalter fokussieren und seine Profitabilität in allen Bereichen steigern. Im Zuge dieses Umbaus verkaufte Voith auch die Mehrheit der Anteile am Industriedienstleister Voith Industrial Services. Die Umstrukturierung verläuft bislang schneller und erfolgreicher als geplant.

100 Mio. Euro Investitionen

Außerdem hat der neue Konzernbereich Voith Digital Solutions, in dem das Unternehmen seine IT-, Automatisierungs-, Software- und Sensorik-Aktivitäten bündelt, seine Arbeit aufgenommen und bereits neue digitale Initiativen eingeleitet. In den nächsten zwei Geschäftsjahren werden rund 100 Millionen Euro Entwicklungskosten für digitale Produkte in den neuen Bereich investiert. „Wir sind 2016 nicht nur mit Voith 150+ erfolgreicher vorangeschritten als erwartet und haben unter herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Bedingungen unser Ergebnis wieder deutlich verbessert. Wir haben auch die entscheidenden Weichen dafür gestellt, Voith zu einem maßgeblichen Gestalter der digitalen Industrie zu machen“, erklärte Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung.

Weitere Details finden Sie in der Mitteilung des Unternehmens.

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