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Aus für den Ausbau: Gazprom stoppt Ostsee-Projekt

29.01.2015 Der russische Gazprom-Konzern legt seine Pläne zum Bau zweier weiterer Röhren der Ostsee-Pipeline Nord Stream zunächst zu den Akten, das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

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Aus für den Ausbau: Gazprom stoppt Ostsee-Projekt

Nach dem Stopp der Erdgaspipeline South Stream hat Gazprom nun auch Pläne zum Bau zweier weiterer Röhren der Ostsee-Pipeline Nord Stream auf Eis gelegt (Bild: © industrieblick – Fotolia.com)

Bei fallenden Gaspreisen seien solche Projekte schwer zu realisieren und manchmal sogar unmöglich, erklärt Gazprom-Manager Viktor Tschubkow. Die Pipeline transportiert seit dem Jahr 2012 Gas aus Sibirien nach Deutschland und in weitere Staaten in Europa. An den Leitungen sind auch E.On und BASF beteiligt. Das in der Schweiz ansässige Betreiber-Konsortium erklärte, die Entscheidung liege in der Hand der Anteilseigner. Gazprom hält 51 % der Anteile, E.On und die BASF-Tochter Wintershall je 15,5 %, die niederländische Gasunie und GDF Suez aus Frankreich je 9 %.

Hier finden Sie die Originalmeldung.

Bereits Anfang des Jahres machte ein Gazprom-Projekt von sich Aufsehen, als Wintershall seine 15-prozentige Beteiligung an South Stream Transport an Gazprom veräußerte. Zuvor hatte Russland angekündigt, die Erdgaspipeline South Stream nicht zu bauen.

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