dicht muss es sein

Auskleidungselemente für Bauwerke

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07.10.2008 Bekannt sind die Probleme durch hohen Verschleiß und Undichtigkeiten bei Bodenbelägen – Stichwort: Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes. Nachteile von Keramikauskleidungen sind die geringe Abriebfestigkeit, die Bruchanfälligkeit der Beläge und dadurch geringe Einsatzdauer. Abhilfe schaffen Auskleidungselemente aus Metall.

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Entscheider-Facts Für Anwender



  • Neuartige Verkleidungselemente können beispielsweise für Tanklagerauffangflächen, Abfüllplätze oder Böden und auch zur Verkleidung von Produktionshallen, Wänden und Decken eingesetzt werden.
  • Darüber hinaus ist das System auch zur Auskleidung von Behältern für abrasive oder aggressive Medien oder für Reinraumverkleidungen geeignet.
  • Die Elemente können aus verschiedenen Metallen hergestellt werden; daraus ergeben sich vorteilhafte Eigenschaften, wie hohe Abriebfestigkeit und Beständigkeit gegen chemische Angriffe sowie lange Standzeit.

Diese Verkleidungselemente können beispielsweise für Tanklagerauffangflächen, Abfüllplätze oder Böden und auch zur Verkleidung von Produktionshallen, Wänden und Decken eingesetzt werden. Darüber hinaus ist das System auch zur Auskleidung von Behältern für abrasive oder aggressive Medien oder für Reinraumverkleidungen geeignet. Die Elemente lassen sich in allen Abmessungen bis zu einer Größe von 3,0×1.5xo,2m herstellen und werden vorzugsweise wie Fliesen verlegt.

Randstege nehmen Vergussmasse auf

Die Deckschicht des Verkleidungselements, das eine hohe Abreibfestigkeit bei geringem Gewicht aufweist, wird unterseitig mit einem umlaufenden Randsteg versehen. Dadurch entsteht Raum zur Aufnahme aushärtender Vergussmasse. Die Deckschicht bildet zugleich die sichtbare, optisch ansprechende Oberfläche.

Abhängig vom Einsatzzweck kann das Element aus verschiedenen Metallen, wie beispielsweise Edelstahl, Kupfer, Aluminium oder Titan, hergestellt werden. Aufgrund der verwendeten Metalle ergeben sich vorteilhafte Eigenschaften, wie etwa hohe Abriebfestigkeit und Beständigkeit gegen chemische Angriffe sowie lange Standzeit.
Die bevorzugten Metalldicken liegen zwischen 1 und 5mm. Je nach gewünschter Höhe des Verkleidungselements weisen die Randstege eine Höhe bis 200mm auf. Um die Haftung der Vergussmasse zu verbessern, besteht die Möglichkeit, in dem Aufnahmeraum Bewehrungsanker einzubauen. Die bevorzugte Ausführungsform der Vergussmasse ist ein Gemisch aus Quarzsand und Epoxidharz. Alternativ kann die Vergussmasse auch aus einem geeigneten Polymerbeton bestehen. Diese Art der Einbringung der Vergussmasse ist wirtschaftlich und problemlos in der Handhabung.

Verschweißen stellt Dichtigkeit sicher

Die vorgefertigten Elemente werden auf einem sauberen, tragfähigen Untergrund mit einem geeigneten Kleber verlegt. An den Stößen werden die Platten mit einem Edelstahlfugenkreuz ausgerichtet und am Untergrund mit Dübeln oder Schrauben befestigt. Die Plattenecken werden anschließend mit den Fugenkreuzen verschweißt. Bei besonderen Anforderungen können die aneinanderstoßenden Elemente auch mit Schweißverfahren wie WIG oder MIG verschweißt werden.

Der Fugenabstand beträgt je nach Plattengröße 10 bis 15mm. Durch die Vorfertigung und Modulbauweise ergeben sich kurze Einbauzeiten; für 100m2 sind etwa drei Werktage nötig.

Heftausgabe: Oktober 2008
Philipp Becker,

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Philipp Becker,

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