Markt

Axima und ILK wollen Wasserturbo zur Marktreife bringen

24.10.2008

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Vor dem Hintergrund eines wachsenden Umweltbewusstseins will Axima Deutschland die Forschung zum Einsatz von Wasser als alternatives Kältemittel vorantreiben. Über ihre Tochtergesellschaft Axima Refrigeration, hat die GDF Suez-Tochter mit dem Dresdner Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) einen Kooperationsvertrag geschlossen. Gemeinsam wollen die Vertragspartner die dritte Generation des Wasserturbo entwickeln, der mit dem natürlichen Kältemittel Wasser arbeitet.

Das ILK ist dabei für die Forschungsaktivitäten zuständig, während Axima die Verdichter testet und den Bau des Wasserturbo übernimmt. Das Unternehmen erhält im Rahmen der Kooperation außerdem die exklusiven Rechte für die anschließende Vermarktung der neuen Kältemaschine. Bislang sind einzelne Prototypen der ersten und zweiten Generation des Wasserturbos im Praxiseinsatz. Die dritte Generation soll eine hohe Energieeffizienz bei Lastbereichen zwischen 75 und 100 Prozent erreichen sowie einen schwingungsarmen und leisen Betrieb ermöglichen.

Die ILK-Technologie existiert seit rund zehn Jahren. Ziel der Kooperation ist es, das Design des Wasserturbo zu optimieren, die Kosten für seine Herstellung zu reduzieren und ihn bis 2011 zur Marktreife weiterzuentwickeln. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt das Forschungsprojekt, das über 36 Monate läuft, mit Fördermitteln.

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