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BASF Antwerpen produziert verstärkt für den Export

06.11.2002

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Die BASF erweitert die Kapazität ihrer MDI-Anlage (Diphenylmethandiisocyanat) in Antwerpen von aktuell 230000 Jahrestonnen auf 320000 Jahrestonnen ab dem Jahr 2003. MDI ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von Polyurethanen. Mit den zusätzlichen Kapazitäten soll in erster Linie der Markt in Asien bedient werden. „Für die nächsten zehn Jahre erwarten wir weltweit Wachstumsraten für PUR von fünf bis sechs Prozent. Dabei ist Asien mit etwa acht Prozent der am stärksten wachsende PUR-Markt“, sagt Uwe Hartwig, Leiter der globalen Marketing Koordination der BASF Polyurethane: „Antwerpen mit seiner logistisch günstigen Lage und der optimalen Verbundstruktur bietet beste Voraussetzungen zur Versorgung der dynamischen Exportmärkte in Asien, bis im Jahr 2005 unsere Anlage in China angefahren wird“. Eine neue integrierte Produktionsanlage für PUR-Grundprodukte entsteht im Shanghai Chemical Industry Park in Caojing. Außer in Antwerpen befinden sich weitere MDI-Anlagen der BASF in Geismar, USA, und Yeosu, Korea.

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