Projekt

BASF baut Bunker zur Designfabrik um

05.05.2017 Der Chemie- und Kunststoffhersteller BASF will ein neues Designcenter für die Materialentwicklung bauen. Ein ehemaliger Luftschutzbunker in Ludwigshafen soll dazu aufgestockt werden.

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BASF baut Angebot für Innovationsprojekte mit Kunden aus / BASF expands its offer for innovation projects with customers

BASF verknüpft Kompetenzen aus Design, Trendforschung und Simulation im Kunststoffbereich noch stärker. Dazu erweitert der Konzern einen ehemaligen Luftschutzbunker außerhalb des Werksgeländes um einen Kubus-Aufsatz
Bild: BASF

Mit der Maßnahme will die BASF ihren Kunden künftig je nach Art des Projekts die Materialberatung mit dem Simulationspaket Ultrasim und dem Know-how seiner Trendforscher im Paket anbieten.

„Durch dieses integrierte, globale Konzept und die gebündelten Kompetenzen unter einem Dach können wir unsere Kunden noch besser in ihren Innovationsprozessen unterstützen – von der ersten Phase der Produktentwicklung bis hin zum virtuellen Prototypen“, erklärt Raimar Jahn, Leiter des Unternehmensbereichs Performance Materials bei BASF.

Um diese Services am Standort Ludwigshafen zusammenzuführen, erweitert BASF einen ehemaligen Luftschutzbunker außerhalb des Werksgeländes (Karl-Müller-Straße gegenüber Tor 2) um einen modernen Kubus-Aufsatz . Dadurch entsteht eine Fläche von rund 1.000 m² inklusive Präsentations- und Visualisierungstechnik sowie etwa 15 Arbeitsplätze. Zudem soll das neue Gebäude flexibel nutzbare Arbeitsplätze für Projektpartner und Start-up-Unternehmen bieten. „Mit dieser Investition am Standort Ludwigshafen schaffen wir einen attraktiven Raum für die Kooperation mit unseren Kunden“, so Uwe Liebelt, BASF-Werksleiter Standort Ludwigshafen.

Die Bauplanung erfolgte in enger Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Ludwigshafen. Architekt der Gebäudeaufstockung ist die Luwoge consult GmbH. Der Baubeginn ist abhängig von der Genehmigung durch die zuständige Behörde.

Auch an weiteren BASF-Standorten weltweit kommt das integrierte Konzept zum Einsatz. Derzeit ist dies für die Standorte in Tokio, Japan, und Schanghai, China, sowie Wyandotte, USA, geplant.

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