Pflanzenschutz

BASF baut Herbizid-Kapazitäten in USA aus

21.03.2017 Die BASF hat ihre erweiterte Produktionsstätte für Dicamba in Beaumont, Texas, USA, eröffnet. Damit will das Unternehmen Landwirten den Zugang zu modernen Technologien für verbesserte Unkrautbekämpfung ermöglichen.

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Das Herbizid will die BASF zunächst in den USA, danach auch in Lateinamerika anbieten. (Bild: Jof – Fotolia)

BASF investierte mehr als 270 Mio. US-Dollar in die Erweiterung – die bisher größte Investition des Unternehmens in Produktionsanlagen für den Pflanzenschutz – und konnte damit die Produktion von Dicamba um mehr als 50 % steigern und stellt nun laut eigenen Angaben mehr als die Hälfte der weltweiten Dicamba-Produktion. Dicamba ist der Hauptwirkstoff im neuesten BASF-Herbizidprodukt Engenia

„Wir sind stolz auf unsere erstklassigen Produktionsanlagen in Beaumont und arbeiten fortlaufend daran, wichtige Produkte weiterzuentwickeln und zu verbessern“, erklärt Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection. „Die Produktionserweiterung spiegelt unser starkes Engagement in Nordamerika wieder und sie zeigt, wie wir strategische Investitionen voranbringen, um die Erwartungen unserer Kunden zu erfüllen.“

Das Herbizid Engenia enthält ein neu formuliertes Dicamba-Molekül, das als BAPMA-Salz bekannt ist und das das Unternehmen speziell für Dicamba-tolerante Sojabohnen und Baumwolle entwickelt hat.

Während der letzten fünf Jahre hat BASF mehr als 370 Mio. US-Dollar investiert, um die Gesamtkapazität des Produktionsstandorts in Beaumont zu erweitern. „Zusätzlich zu den Investitionen am Standort Beaumont hat BASF mehr als 290 Mio. US-Dollar in acht weitere nordamerikanische Produktionsanlagen für Agrarprodukte und Anlagen, die unser Geschäft unterstützen, investiert. Insgesamt zeigen diese Investitionen, wie sich BASF für die wirtschaftliche Entwicklung in den Gemeinden und Regionen, in denen wir tätig sind, engagiert“, fasste Paul Rea, Senior Vice President des Unternehmensbereichs Crop Protection für die Region Nordamerika, zusammen.

Die Einführung von Engenia in den USA markiert den Start der weltweiten Vermarktung des Produkts. In naher Zukunft will der Chemiekonzern das Herbizid auch in Märkten in Lateinamerika anbieten.

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