BASF baut World-scale-Produktion für Papier- und Wasserchemikalien in Nanjing

27.09.2010 Die BASF wird in Nanjing, China, eine eigene World-scale-Produktion für Wasserbehandlungs- und Papierchemikalien errichten. Die Anlage zur Herstellung von quaternisierten kationischen Monomeren hat eine Kapazität von 40.000 Tonnen pro Jahr, die Anlage für kationische Polyacrylamide eine Kapazität von 20.000 Tonnen pro Jahr. Sie soll im dritten Quartal 2012 in Betrieb gehen.

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BASF baut World-scale-Produktion für Papier- und Wasserchemikalien in Nanjing

Während der Steamcracker am Standort Nanjing (VRC) als Joint Venture mit Sinopec betrieben wird, soll die neue World-Scale-Anlage zu 100 % im BASF-Besitz bleiben (Bild: BASF)

Für den Chemiekonzern seien dies die ersten Produktionsanlagen für diese Produkte in Asien, im Gegensatz zu den sonst in Nanjing eingegangenen Joint Ventures wird sich die neue Anlage laut Unternehmensangaben zu 100 Prozent im Besitz der BASF befinden. „Mit dieser Investition unterstreichen wir unser langfristiges Bekenntnis zu China  in wirtschaftlicher wie auch in ökologischer Hinsicht“, sagt Dr. Albert Heuser, President Market and Business Development Asia Pacific. „Die Errichtung dieser Anlagen ist Teil unserer Wachstumsstrategie für Asien Pazifik, mit der wir bis 2020 unseren Umsatz verdoppeln und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen wollen.“

Kationische Monomere sind ein wichtiges Vorprodukt für kationische Polyacrylamide, die als organische Flockungsmittel in der Wasserbehandlungsindustrie sowie als Retentionsmittel in der Papierindustrie eingesetzt werden. Die Anlagen sollen  gemäß den hohen, weltweit geltenden Sicherheits- und Umweltschutzstandards der BASF gebaut werden; geregelt ist dies durch eine für die ganze BASF-Gruppe verbindliche Richtlinie. Sie gibt ein fünfstufiges Betrachtungssystem für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz (SGU-Betrachtungen) vor, das im Rahmen der Anlagenplanung alle Aspekte von Anlagen- und Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz berücksichtigt. Außerdem legt die BASF weltweit besonderen Wert auf die Ausbildung von Sicherheitsexperten, um die hohen Sicherheitsstandards in allen Produktionsanlagen nachhaltig zu etablieren.

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