Meldung zum 3. Quartal

BASF: Ergebnis legt um 16 Prozent zu

24.10.2017 Der Chemiekonzern BASF hat auch im dritten Quartal den Umsatz und das Ergebnis deutlich gesteigert. Vor allem im Chemikalien-Geschäft glänzt der Konzern. Doch es gibt auch Schattenseiten.

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Dr. Kurt Bock

BASF-Vorstandschef Kurt Bock freut sich über glänzende Zahlen im 3. Quartal (Bild: BASF)

„Die Nachfrage hat sich auch im dritten Quartal anhaltend positiv entwickelt. Wir erzielten ein solides Mengenwachstum gegenüber dem durchaus starken Vorjahresquartal“, so Dr. Kurt Bock, Vorsitzender des Vorstands der BASF. Verglichen mit dem dritten Quartal 2016 wuchs der Umsatz der BASF-Gruppe um 9 % auf 15,3 Milliarden €. Dazu trugen vor allem eine gute Mengenentwicklung sowie die deutlich höheren Verkaufspreise im Segment Chemicals bei. Auch das im Dezember 2016 erworbene Chemetall-Geschäft wirkte sich positiv auf den Umsatz aus. Alle Segmente verzeichneten leicht negative Währungseinflüsse.

Das Ergebnis (Ebit) vor Sondereinflüssen stieg durch den starken Beitrag von Chemicals um 244 Millionen € auf 1,8 Milliarden €. Im Segment Oil & Gas verzeichnete der Konzern einen leichten Rückgang des Ebit vor Sondereinflüssen, in den weiteren Segmenten sowie bei Sonstige einen deutlichen Rückgang vor allem aufgrund höherer Rohstoffpreise.  Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stiegen das Ergebnis vor Abschreibungen und Sondereinflüssen um 303 Millionen € auf 2,8 Milliarden € und das Ebitda um 570 Millionen € auf 3 Milliarden €.

 

Ausblick für das Gesamtjahr 2017
Das Chemieunternehmen hat seine Erwartungen bezüglich der weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2017 leicht angehoben (Prognose aus dem Halbjahresfinanzbericht 2017 in Klammern):

  • Wachstum des Bruttoinlandsprodukts: 2,8 % (2,5 %)
  • Wachstum der Industrieproduktion: 3,1 % (2,5 %)
  • Wachstum der Chemieproduktion: 3,4 % (3,4 %)
  • US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,10 US$/Euro (1,10 US$/Euro)
  • Ölpreis der Sorte Brent von 50 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt (50 US$/Barrel)

„Für das zweite Halbjahr 2017 rechnen wir jetzt mit einem Ebit vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe deutlich über dem Niveau des zweiten Halbjahres 2016“, sagte Bock.

In den Segmenten verzeichnete die BASF unterschiedliche Umsatzentwicklungen:

  • Chemicals: +25 % auf 4 Mrd. Euro.
  • Performance Products: -2 % auf 4 Mrd. Euro.
  • Functional Materials & Solutions: +7 % auf 5 Mrd. Euro.
  • Agricultural Solutions: -6 % auf 987 Mio. Euro
  • Oil & Gas: +20 % auf 739 Mio. Euro.
  • Sonstige: +2 % auf 548 Mio. Euro
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