BASF eröffnet Anlage für Bauchemikalien in Nigeria

19.10.2015 Die BASF hat eine Produktionsanlage für Betonzusatzstoffe in Lagos, Nigeria, eingeweiht. Mit dem Fertigungsstandort reagiert der Chemiekonzern auf die steigende Nachfrage nach Bauchemikalien in Westafrika.

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(von links:) Andrew Bailey, Geschäftsführer der BASF West Afrika, Ingo Herbert, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Nigeria, Laurent Tainturier, BASF Senior Vice President der Region Europa, naher und mittlerer Osten sowie Afrika, bei der Eröf

Die BASF produziert Standard- und maßgeschneiderte Betonzuschlagstoffe, so genannte Admixtures, für das Portfolio von Master Builders Solutions. „Wir können unseren Kunden jetzt schnell Betonzuschläge für alle Zement- und Aggregattypen liefern. Es spielt keine Rolle, ob in städtischen Gebieten Westafrikas oder an eher abgelegenen Standorten gebaut wird“, erklärt Nair Narayanan, Country Manager für BASF Construction Chemicals in Westafrika. „Als Experten für Bauchemie sind wir dort, wo unsere Kunden uns brauchen. Wir möchten die zahlreichen Anforderungen der Branche in Nigeria erfüllen und unser Geschäft dann ausweiten und in angrenzende Länder Westafrikas wie Ghana, Liberia, Benin, Togo, Burkina Faso und Elfenbeinküste exportieren.

Die Admixtures von Master Builders Solutions ermöglichen die Produktion von Beton, der laut Unternehmen stabiler und beständiger ist und sich außerdem besser verarbeiten lässt. Beispielsweise können Admixtures die Aushärtung des Betons so lange verzögern bis er verarbeitet ist, dann jedoch schnell zu sehr hoher Frühfestigkeit führt. So lässt sich der Baufortschritt beschleunigen, was wiederum die Gesamtbetriebskosten senkt.

Afrika als Teil der Wachstumsstrategie
Nigeria ist ein besonders dynamischer Wachstumsmarkt für Bauchemikalien in Westafrika. „Das Wachstum in Schwellenländern ist zentraler Bestandteil der BASF-Strategie We create chemistry“, kommentiert Laurent Tainturier, BASF Senior Vice President für Osteuropa, GUS, den Nahen Osten und Afrika. „Die neue Produktionsanlage stärkt das Produktportfolio in der Region. Sie erfüllt die Anforderungen der erweiterten Baubranche und bringt unser Know-how in führenden Technologien nach Westafrika, zum Beispiel die Energieeffizienz verschiedener Bauweisen.“

Hier finden Sie die Originalmeldung.

 

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