Anlagen-Neubau

BASF eröffnet Produktionsanlage für Bauchemikalien in St. Petersburg

11.10.2017 BASF hat offiziell eine Anlage für Bauchemie im russischen St. Petersburg in Betrieb genommen. Die Anlage verfügt über drei Fertigungslinien zur Produktion von Betonzusatzmitteln, alkalifreien Erhärtungsbeschleunigern und Schmiermitteln für Schildvortriebssysteme im Tunnelbau.

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An der Einweihung nahmen politische Repräsentanten der Russischen Föderation und Deutschland, sowie Vertreter von BASF teil. „Unser Ziel ist es, die BASF-Präsenz in Russland weiter auszubauen“, so Christoph Roehrig, Leiter BASF Russland und GUS. „Wir möchten uns außerdem auf die Entwicklung vielversprechender Regionen im Land konzentrieren. Hauptsächlich werden wir uns den Geschäftsbereichen zuwenden, in denen wir nahe an unseren Kunden vor Ort sein müssen, um deren Anforderungen besser erfüllen zu können. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Markt für Bauchemikalien.“

In der neuen Anlage werden Betonzusatzmittel hergestellt, darunter Additive auf der Basis von Ligninsulfonaten und Naphthalinsulfonaten sowie Additive basierend auf Polycarboxylatestern und Polyarylether. Dies ist die neueste BASF-Innovation für die Bauindustrie. Durch die neue Fertigungsanlage ist das Unternehmen in der Lage, die gesamte Materialproduktion für Sprühbeton und Schmiermittel für Schildvortriebssysteme im Tunnelbau vor Ort abzuwickeln.

Logistisch sehr gut angebunden

„Der neue Produktionsstandort hilft uns dabei, die hohe Nachfrage nach diesen Lösungen besonders im Nordwesten des Landes, im Ural, in Sibirien und im Föderationskreis Wolga, aber auch in anderen Regionen in Russland zu befriedigen“, so Sergey Vetlov, Geschäftsführer von BASF Construction Systems. „Durch die Optimierung der Logistikkette können wir diese Lösungen kostengünstiger anbieten und deutlich schneller liefern. Damit sind unsere Kunden in der Lage, technisch anspruchsvolle Projekte umzusetzen.“ Vetlov äußert sich weiter zu den Exportplänen: „Insbesondere die Schmiermittel für Schildvortriebssysteme im Tunnelbau haben ein großes Exportpotenzial. Wenn der diesbezügliche Bedarf der Unternehmen vor Ort gedeckt ist, können wir diese Produkte auch ins Ausland liefern. Hier war die Auswahl des neuen Standorts wichtig, denn die Hafenstadt St. Petersburg ist logistisch sehr gut angebunden.“

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt belaufen sich die Investitionen in die neue Produktionsstätte auf rund 5 Mio. Euro. Ein Highlight der Anlage ist das eigene Labor für die Qualitätskontrolle. Es dient dazu, eine hohe Qualität nach russischen und europäischen Standards sicherzustellen. Außerdem beherbergt der Standort ein Entwicklungszentrum für neue Produkte und Verbindungen, von denen einige je nach regionalen Anforderungen maßgeschneidert werden.

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