Biokatalysiertes Acrylamid

BASF eröffnet Produktionsanlage in China

23.10.2017 BASF hat eine hochmoderne Produktionsanlage für biokatalysiertes Acrylamid im Chemie-Industriepark in Nanjing, China, eingeweiht. Mit der Investition in die eigene Bio-ACM-Anlage in Nanjing stärkt BASF ihren Produktionsverbund für seine Kunden in Asien-Pazifik.

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BASF eröffnet enzymbasierte Produktionsanlage für biokatalysie

Mit der Anlage in China produziert die BASF das biokatalysierte Acrylamid nun weltweit an drei Standorten. (Bild: BASF)

Die Anlage verfügt über eine jährliche Kapazität von mehr als 50.000 t biokatalysiertem Acrylamid. Acrylamid kommt beim Herstellen von wasserlöslichen Flockungshilfsmitteln für die effizientere und ressourcenschonendere Abwasserbehandlung und Papierherstellung sowie für die Erzverarbeitung und der tertiären Ölförderung zum Einsatz. Mit der Anlage will die BASF ihre Position als Lieferant in dieser Region stärken und die wettbewerbsfähige Versorgung der steigenden Nachfrage aus den wasserintensiven Industriebereichen sichern.

Drei Anlagen für den Weltmarkt

Seit 2014 produziert BASF biokatalysiertes Acrylamid in den USA in Suffolk, Virginia. In Europa nahm das Unternehmen in 2016 eine Bio-ACM-Anlage in Bradford, England, in Betrieb. Mit dem Start in China betreibt die BASF nun drei Produktionsanlagen in den zentralen Märkten weltweit.

„Die Fertigstellung der Bio-ACM-Anlage in Nanjing ist ein wichtiger Meilenstein. Eine neue Polyacrylamid-Produktionslinie wird derzeit gebaut und soll 2018 in Betrieb gehen. Mit Investitionen in vor- und nachgelagerte Anlagen stärken wir unsere Position als ein führender Partner für die Papier- und Wasseraufbereitungsindustrie”, erklärt Andreas Türk, Senior Vice President Paper and Water Chemicals der BASF.

Bei dem enzymbasierten, biokatalytischen Produktionsprozess fallen weniger Abfälle an als bei der konventionellen, energieintensiven Kupferkatalyse. Die Reaktion erfolgt bei Raumtemperatur und Normaldruck und spart damit Energie bei größerer Umweltverträglichkeit. Zudem entstehen weniger Nebenprodukte

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