Produktionserweiterung

BASF erweitert MDI-Produktion in Nordamerika

17.11.2016 Der Chemiekonzern BASF will seine Kapazitäten zur Produktion von Methylendiphenyldiisocyanat (MDI) am Standort Geismar im US-Bundesstaat Louisiana steigern. Mit dem Engineering vor Ort hat der Konzern bereits begonnen.

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Blick über den BASF-Standort Geismar, Lousiana (USA) (Bild: BASF)

Blick über den BASF-Standort Geismar, Lousiana (USA) (Bild: BASF)

Die geplante Kapazitätserhöhung soll schrittweise von derzeit 300.000 auf rund 600.000 t/a geschehen.  „Entsprechend der Geschäftsentwicklung werden in weiteren Schritten die Anlagenteile für die Herstellung der MDI-Vorprodukte ausgebaut“, sagt Stefano Pigozzi, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Monomers.

Stefan Doerr, Leiter der regionalen Geschäftseinheit Monomers Nordamerika bei BASF, ergänzt: „Mit dieser Investition wird BASF das Wachstum ihrer nordamerikanischen Kunden unterstützen. Die bestehende Infrastruktur am Standort Geismar in Kombination mit der Verfügbarkeit wettbewerbsfähiger Rohstoffe aufgrund von Schiefergas macht Geismar zum idealen Standort für diese Investition.“

MDI ist ein zentraler Bestandteil von Polyurethan, einem äußerst vielseitigen Kunststoff. Er sorgt für eine verbesserte Isolierung, hilft  Energie in Gebäuden einzusparen und findet für leichtere Materialien im Fahrzeugbau Anwendung.

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