BASF gründet F&E-Zentrum für Elektronikmaterialien in Südkorea

11.11.2013 BASF, Ludwigshafen, plant in Zusammenarbeit mit der Sungkyunkwan Universität (SKKU) in Suwon, Südkorea, ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum (F&E) Asien-Pazifik für Elektronikmaterialien zu gründen. Die Eröffnung der neuen F&E-Einrichtung ist für 2014 geplant.

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BASF gründet F&E-Zentrum für Elektronikmaterialien in Südkorea

BASF ist ein führender Anbieter von Elektronikmaterialien mit einem spezialisierten Portfolio hochreiner Qualitäts-Prozesschemikalien sowie maßgeschneiderter Lösungen für viele Anwendungen in der Elektronikindustrie. Im Bild: Siliziumwafer (Bild. BASF)

Auf dem Universitätsgelände der SKKU, etwa 30 Kilometer von Seoul entfernt, wird ein integriertes Zentrum für die Forschung an Elektronikmaterialien in der Region eingerichtet werden. Ab 2014 werden rund 40 Wissenschaftler und technisches Personal in dem neuen F&E-Zentrum arbeiten. Als Teil des Forschungsnetzwerks des Chemieunternehmens wird sich das neue F&E-Zentrum auf die Erforschung von Spezial- und Prozesschemikalien, anorganischen Materialien sowie Formulierungen für Hochleistungsanwendungen bei Halbleitern, Bildschirmen, Organischer Elektronik, LEDs und Fotovoltaik konzentrieren.

„Korea ist Vorreiter in der Elektronikindustrie und bei der Erforschung von Elektronikmaterialien. Durch das neue F&E-Zentrum Asien-Pazifik an derSungkyunkwan Universität können wir die internationale Expertise der BASF bei Elektronikmaterialien mit den jüngsten Erkenntnissen von Spitzenforschern kombinieren. Das wiederum wird zu schnellen und marktgerechten Innovationen für unsere Kunden führen“, sagte Dr. Lothar Laupichler, Senior Vice President Electronics Materials bei BASF.

„Mit einem ausgedehnten wissenschaftlichen Netzwerk in Hochschulen und Industrie ist die Sungkyunkwan Universität der Partner der Wahl für internationale Forschung und Entwicklung. SKKU und BASF blicken beide auf eine lange Innovationsgeschichte zurück und teilen die Vision, zur Entwicklung der Forschung an Elektronikmaterialien beizutragen. Diese Zusammenarbeit wird wissenschaftliche Fortschritte fördern sowie für beide Partner von Nutzen sein“, sagte Jun Young Kim, Präsident der SKKU.

Über die Sungkyunkwan University
Die SKKU wurde im Jahr 1398 gegründet und gehört zu den führenden privaten Universitäten in Korea. Nach dem Wiedereinstieg von Samsung in das Management der Universität im Jahr 1996 erhielt die SKKU eine solide finanzielle und betriebswirtschaftliche Unterstützung, um ihre Ziele in Forschung und Lehre zu erreichen.

(dw)

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