Standort Ludwigshafen

BASF konzentriert Produktion von XPS-Platten

24.07.2017 BASF will die Produktion von XPS-Platten (extrudiertes Polystyrol) bis Ende 2017 auf den Verbundstandort Ludwigshafen konzentrieren. Dieser ermögliche die direkte Rohstoffversorgung, eine optimierte Logistik und den unmittelbaren Zugang zu Forschung und Entwicklung.

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Produktionsanlage für Spezialamine in Ludwigshafen / Production plant for specialty amines in Ludwigshafen

Die BASF konzentriert die Produktion von XPS-Platten auf den Standort Ludwigshafen. (Bild: BASF)

Angesichts von Überkapazitäten und niedriger Margen stellt die BASF die Produktion von XPS am Standort Schwarzheide im 4. Quartal dieses Jahres ein. Betriebsbedingte Kündigungen schließt der Konzern in diesem Zuge aus.

„Mit dieser Maßnahme stellen wir sicher, dass wir in den Märkten wettbewerbsfähig bleiben, in denen wir langfristig Mehrwert für unsere Kunden und die BASF schaffen können”, erklärt Klaus Ries, Leiter des globalen Business Managements Styrenic Foams der BASF. „Das komplette XPS-Produktsortiment wird nun von einem Standort aus zur Verfügung gestellt, was den Kundenservice deutlich verbessert. In Ludwigshafen stehen dank modernster Anlagen und aufgrund zahlreicher Debottlenecking-Maßnahmen ausreichend Produktions­kapazitäten bereit, um profitables Wachstum zu gewährleisten.“

Die zurzeit am BASF-Standort in Schwarzheide betriebene Welding-Technologie, die zum Verschweißen von Dämmplatten entwickelt wurde, will der Konzern nach Ludwigshafen transferieren und dort weiterbetreiben. Dieses kontaktlose, thermische Verschweißverfahren ermöglicht die Fertigung von XPS-Platten (BASF-Markenname Styrodur) besonders hoher Dicke, aber auch eine Vielzahl von interessanten Material-Kombinationen für Dämmstoff-Lösungen der Zukunft.

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