BASF: Öl- und Gasgeschäfte kompensieren schwache Chemie

26.02.2013 Die BASF hat in 2012 sowohl ihren Umsatz als auch das Ergebnis gesteigert. Während sich das Öl- und Gasgeschäft sowie Landwirtschaftsprodukte mit Rekordwerten zeigten, war das Chemiegeschäft schwächer als in 2011. 

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BASF: Öl- und Gasgeschäfte kompensieren schwache Chemie

BASF Vorstandschef Dr. Kurt Bock freut sich über das Ergebnis aus 2012 (Bild: BASF)

Der Umstatz des Chemieunternehmens wuchs in 2012 um 7 Prozent auf 78,7 Mrd. Euro, das Ergebnis (Ebit) lag mit 8,9 Mrd. Euro um 5 Prozent höher als im Vorjahr. Auch für 2013 strebt der Chemieriese mehr Umsatz und Ergebnis an.

Der Umsatz des 4. Quartals 2012 übertraf mit 19,6 Milliarden € den Wert des Vorjahresquartals um 9 %. Dieser Anstieg war über­wiegend auf gesteigerte Mengen in nahezu allen Segmenten zurückzuführen. Auch Preis- und Währungseffekte trugen dazu bei.

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung mit 2,60 Euro pro Aktie erneut eine höhere Dividende vorschlagen (Dividendenrendite 3,65 % bezogen auf den Aktienkurs zum Jahresende 2012 von 71,15 Euro).

Ausblick für das Gesamtjahr 2013

Bei der Prognose für das Jahr 2013 geht die BASF von folgenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus (Vorjahreswerte in Klammern):

Wachstum der Weltwirtschaft von +2,4 % (+2,2 %)
Wachstum der globalen Chemieproduktion von +3,6 % (+2,6 %)
Wechselkurs von durchschnittlich 1,30 US$/Euro (1,28 US$/Euro)
Brent-Ölpreis von 110 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt (112 US$/Barrel)
„Wir wollen auch 2013 wieder wachsen und bei Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen die Werte des Jahres 2012 übertreffen“, sagte Vorstandschef Dr. Kurt Bock auf der heutigen Pressekonferenz. Das Unternehmen strebt in allen operativen Segmenten einen Anstieg von Umsatz und Ergebnis an. Die erwartete stärkere Nachfrage sowie die Maßnahmen zur Verbesserung der operativen Exzellenz und zur Effizienzsteigerung werden dazu beitragen. Das Unternehmen will die Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2013 erneut steigern. Im vergangenen Jahr gab der Konzern 1,7 Milliarden Euro für F&E aus – ein Anstieg um rund 9 % gegenüber 2011.

Die vollständige Meldung finden Sie hier.

 

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