BASF plant Ausbau der PVP-Produktion

27.01.2015 Die BASF will 56 Mio. Euro in den Ausbau ihrer Wertschöpfungskette für Polyvinylpyrrolidon (PVP) zu investieren. Durch die Umgestaltung bestehender Anlagen in Ludwigshafen/Deutschland und Geismar/USA und die Einführung der PVP-Technologie am BASF-Standort in Shanghai/China wird das Unternehmen seine globale Produktionskapazität für PVP um bis zu 6.000 Tonnen steigern.

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BASF plant Ausbau der PVP-Produktion

Die BASF will die Produktionskapazitäten für den Pharma-Grundstoff PVP ausbauen (Bild: BASF)

Bei PVP handelt es sich um ein Polymer, das insbesondere aufgrund seiner Bindeeigenschaften in zahlreichen Branchen eingesetzt wird, beispielsweise in der Pharmaindustrie, aber auch bei der Herstellung von Körperpflege-produkten sowie Wasch- und Reinigungsmitteln. Der Betrieb aller Anlagen unterliegt höchsten Qualitätsstandards (current Good Manufacturing Practice, cGMP).

„Durch unser globales Produktionsnetzwerk und unsere technologische Führungsposition erzielen wir für unsere Kunden in zahlreichen Branchen größtmögliche Versorgungssicherheit und Qualität“, sagt Michael Heinz, Vorstandsmitglied bei BASF SE. „Mit dieser Investition beteiligen wir uns aktiv am starken Marktwachstum von PVP, insbesondere in der Pharmaindustrie“, ergänzt Saori Dubourg, Leiterin des BASF-Unternehmensbereichs Nutrition & Health.

Das Polymer PVP kann aufgrund seiner vielseitigen Eigenschaften in einer breiten Palette von Anwendungen zum Einsatz kommen: Es ist wasserlöslich, kann aber gleichzeitig große Mengen Wasser absorbieren; es wirkt nicht hautreizend und stellt kein Gesundheitsrisiko dar; es ist temperaturbeständig, nicht-ionisch sowie farblos und hat einen konstanten pH-Wert. Ein Großteil des von der BASF hergestellten PVPs ist für die Pharmaindustrie bestimmt.

(as)

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