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BASF plant Bau einer MDI-Anlage in Chongqing

19.06.2007

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Um der steigenden Nachfrage nach Diphenylmethandiisocyanat (MDI) nachzukommen, plant die BASF den Bau einer neuen MDI-Anlage in der westchinesischen Provinz Chongqing. Eine entsprechende Kooperationserklärung wurde am 12. Juni mit der Chongqing Chemical and Pharmaceutical Holding (Group) Company und den zuständigen lokalen Behören unterzeichnet. Die BASF wird nun eine detaillierte Analyse der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Chongqing durchführen. Die Inbetriebnahme der neuen Anlange ist für 2010 vorgesehen. Sie soll über eine Kapazität von 400000 t/a Roh-MDI verfügen

Bereits im letzten Jahr hatte der Chemiekonzern bekannt gegeben, dass er in Erwägung zieht, zusammen mit Partnern eine weitere MDI-Anlage in China zu bauen. Welche weiteren Partner sich an diesem Projekt beteiligen werden, ist noch nicht entschieden. Vor der endgültigen Standortwahl müssen noch eine Reihe von Faktoren geprüft werden. Chongqing ist mit rund 32 Mio. Einwohnern die größte und bevölkerungsreichste Provinz Chinas. Sie liegt am Jangtse-Fluss und hat den größten inländischen Flusshafen in West-China. Chongqing-Stadt ist außerdem Partnerstadt von Düsseldorf.

Die BASF ist einer der größten ausländischen Chemieinvestoren in China mit einem Umsatz von über 3,6 Mrd. Euro im Jahr 2006 und mehr als 5500 Mitarbeitern. Bis 2010 will der Konzern 10 % seines weltweiten Umsatzes und Ergebnisses in China erzielen.

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