BASF produziert erste Muster-Mengen von Butandiol aus Dextrose

28.11.2013 BASF, Ludwigshafen, hat erste kommerzielle Mengen von 1,4-Butandiol (BDO) aus nachwachsenden Rohstoffen produziert, die sie ihren Kunden zur Bemusterung und zur kommerziellen Nutzung zur Verfügung stellt. Die Produktion basiert auf einem patentierten Verfahren von Genomatica aus den USA.

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BASF produziert erste Muster-Mengen von Butandiol aus Dextrose

BASF hat erste kommerzielle Mengen von 1,4-Butandiol (BDO) aus nachwachsenden Rohstoffen produziert. Im Bild: Produktionsmitarbeiter Thorsten Karl mit BDO aus nachwachsenden Rohstoffen (Bild: BASF)

Dieser Fermentationsprozess nutzt Dextrose als nachwachsenden Rohstoff. Die Qualität des so produzierten BDO ist mit der von petrochemisch-basiertem BDO vergleichbar. Die BASF plant ihr Angebot mit bestimmten BDO-Folgeprodukten auf Basis nachwachsender Rohstoffe zu erweitern, ein Beispiel ist Polytetrahydrofuran (PolyTHF).

Die Ausgangsstoffe für die Herstellung von herkömmlichem BDO sind Erdgas, Butan, Butadien und Propylen. BASF produziert derzeit BDO und BDO-Äquivalente an den Standorten in Deutschland, USA, Japan, Malaysia und China. China. Im Juli kündigte das Chemieunternehmen an, dass sie in den nächsten 2 Jahren ihre globalen Produktionskapazitäten für BDO auf 650.000 t/a und für PolyTHF auf 350.000 t/a erweitern wird. BDO und seine Folgeprodukte dienen zur Herstellung von Kunststoffen, Lösemitteln, Elektronik-Chemikalien und elastischen Fasern unter anderem für die Verpackungs-, Automobil-, Textil- sowie Sport- und Freizeitindustrie.

(dw)

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