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BASF produziert mehr Ultrason

22.08.2001

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Von derzeit 3000 jato soll bis Herbst 2002 eine Jahresproduktion von 5000 t möglich werden. „Durch den Ausbau der Ultrasonanlage wird die BASF ihre Position im stark wachsenden Markt für hochtemperaturbeständige Kunststoffe festigen“, erläutert Roberto Gualdoni, Leiter der neuen Geschäftseinheit Engineering Plastics Europe.


Die Hochleistungskunststoffe Ultrason S und Ultrason E zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Wärmeformbeständikeit aus. Die anwendungstechnischen Eigenschaften wie Maßhaltigkeit und Beständigkeit gegen Wasser und ölhaltige Materialien bleiben auch bei hohen Temperaturen erhalten. Ultrason E -Typen beispielsweise können bei 190 ° C dauerhaft eingesetzt werden und überstehen Verarbeitungstemperaturen bis zu 390 °C. Mit diesen Vorteilen ausgerüstet, wird Ultrason im Automobil-Ölkreislauf und bei Scheinwerferreflektoren und -gehäusen, im Haushalt bei Mikrowellengeschirr und Babyflaschen, bei hochbelasteten Bauteilen im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und in der Medizin verwendet.


Neben den klassischen Ultrason-Typen bietet die BASF Spezialmarken an, die der Kunde zur Weiterverarbeitung auflösen kann. Sie eignen sich für die Herstellung von Filtermembranen für Dialysegeräte und Wasseraufbereitungsanlagen sowie für dünne Beschichtungen mit antihaftenden Eigenschaften.

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