BASF schafft Ertragssprung

29.07.2010 In einem weiter verbesserten Geschäftsumfeld hat die BASF einen strukturellen Ertragssprung geschafft. Nach der positiven Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2010 hat die BASF auch im zweiten Quartal weiter an Fahrt gewonnen. Der Umsatz im zweiten Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 30 % auf rund 16,2 Mrd. Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 % auf 2,2 Mrd. Euro.

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BASF schafft Ertragssprung

Dr. Jürgen Hambrecht, Vorstandsvorsitzender BASF. Bild: BASF

Während einer Telefonkonferenz zur Vorstellung der aktuellen Zahlen für das erste Halbjahr und das zweite Quartal 2010 erklärte der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht: „Unsere Strategie ist klar: Wir richten uns weiter auf kundennahe Geschäfte aus und fokussieren uns auf Wachstumsmärkte. Die Kapitalmärkte erkennen unsere Leistung an. Der Kurs der BASF-Aktie hat sich im ersten Halbjahr 2010 mit einer Steigerung von 7,8 % besser als DAX 30, DJ EURO STOXX 50 und alle Chemie-Indizes entwickelt.“ Kumuliert legte der Umsatz im ersten Halbjahr um 28 % auf 31,7 Mrd. Euro zu und das EBIT vor Sondereinflüssen um 96 % auf 4,2 Milliarden €. Gegenüber dem guten ersten Quartal 2010 konnten sowohl Umsatz als auch EBIT vor Sondereinflüssen gesteigert werden. Dazu trug insbesondere die sehr starke Nachfrage im Chemiegeschäft – also in den Segmenten Chemicals, Plastics, Functional Solutions und Performance Products bei, die durch die Wiederauffüllung der Läger entlang der Wertschöpfungsketten verstärkt wurde.

Umsatz und Ergebnis steigerte BASF in allen Regionen. Hambrecht rechnet damit, dass sich die konjunkturelle Erholung im zweiten Halbjahr 2010 moderat fortsetzt. Die notwendige weltweite Konsolidierung der staatlichen Haushalte werde die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ebenso belasten wie das Auslaufen staatlicher Konjunkturprogramme. Weitere Risiken ergeben sich vorrangig aus volatilen Rohstoffmärkten, Überkapazitäten, wachsenden geopolitischen Spannungen und Protektionismus. „Wir gehen davon aus, dass wir unseren Umsatz im Jahr 2010 kräftiger steigern werden als die weltweite Chemieproduktion. Wir erwarten, dass wir das EBIT vor Sondereinflüssen deutlich verbessern und eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen werden“, so der BASF-Chef.

 

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