BASF setzt auf Russland: Wintershall baut Nord-Stream-Pipeline aus

03.08.2015 Die BASF-Tochter Wintershall will sich am Ausbau der Kapazität der Nord-Stream-Pipeline für den Transport von russischem Erdgas durch die Ostsee nach Europa beteiligen. Eine Absichtserklärung dazu haben der Mutterkonzern und Gazprom Ende Juli 2015 unterzeichnet.

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BASF setzt auf Russland: Wintershall baut Nord-Stream-Pipeline aus

Die bestehende Nord-Stream-Pipeline will Wintershall mit zwei Strängen erweitern (tomas – Fotolia)

Die Konzerne wollen die Pipeline mit zwei Strängen erweitern, die zusätzlich bis 55 Mrd. m³ Erdgas direkt nach Deutschland transportieren könnten. Neben Gazprom beteiligen sich voraussichtlich auch EON, OMV und Shell am Bau.

Seit Oktober 2012 sind die ersten zwei Leitungen der Nord Stream in Betrieb. Wintershall ist mit 15,5 % beteiligt. Das russische Erdgas landet in Lubmin an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Die Anschlussleitungen Opal (Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung) und NEL (Nordeuropäische Erdgasleitung) transportieren es weiter durch West- und Mitteleuropa.

(su)

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