BASF startet Probebetrieb seiner Mononitrobenzol-Anlage in China

29.04.2015 Die BASF hat die Produktion von Mononitrobenzol im integrierten Methylendiphenyldiisocyanat-(MDI-)Komplex im chinesischen Chongqing auf Probe anlaufen lassen. Der Stoff fungiert als Vorprodukt für MDI, das wiederum Bestandteil von Polyurethan ist.

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BASF startet Probebetrieb seiner Mononitrobenzol-Anlage in China

Die Anlage ist Teil des MDI-Komplexes, der in Chongqing, China, entsteht und den chinesischen Markt mit MDI für die Polyurethan-Produktion versorgen soll (Bild: BASF)

Die Kosten für die Anlage fließen in die Gesamtsumme von rund 860 Mio. Euro ein, die der Konzern in den Komplex investiert. Der 50 ha große Kompex hat eine Jahreskapazität von 400.000 t MDI. Die dortigen Anlagen können jährlich 400.000 t Mononitrobenzol, 300.000 t Anilin sowie 400.000 t Roh-MDI produzieren. Ebenfalls Teil des Komplexes ist ein MDI-Splitter mit einer Jahreskapazität von 400.000 t.

(su)

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