BASF und Embrapa beschließen Zusammenarbeit

06.07.2011 Die BASF und Brasiliens Agrarforschungsinstitut Empresa Brasileira de Pesquisa Agropecuária (Embrapa) haben einen fünfjährigen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Ziel ist die Entwicklung landwirtschaftlicher Technologien und Produkte für den Anbau in Brasilien.

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BASF und Embrapa beschließen Zusammenarbeit

Eduardo Leduc, Vizepräsident für Lateinamerika im Unternehmensbereich Crop Protection von BASF, berichtet: „Der Bedarf an biologischen Produkten ist groß. Durch ihre einzigartigen Wirkungsweisen und Eigenschaften bilden sie eine perfekte Ergänzung zu den chemischen Pflanzenschutz-Produkten der BASF. Da die biologischen Mittel keine Rückstände hinterlassen, haben Landwirte durch sie eine weitere Möglichkeit, die Resistenz von Schadorganismen zu verringern und die Phase zwischen Anwendung von Pflanzenschutz und Zeitpunkt der Ernte zu verkürzen.“

Es wird nicht die erste Zusammenarbeit der Partner sein: Sie haben 2010 die Zulassung für den kommerziellen Anbau der ersten genetisch optimierten und herbizidtoleranten Sojabohne bekannt gegeben. Weiterhin ist ein Projekt, das stickstoffbindende Bakterien für den Zuckerrohranbau untersucht, in die Entwicklungsphase übergegangen.

Schwerpunkte beim Austausch von Erfahrung und Know-how in dem neuen Projekt sind Pflanzenbiotechnologie, genetisches Optimieren von Nutzpflanzen, Bodenfruchtbarkeit, Einsatz von Maschinen, Pflanzenschutz und Pflanzenphysiologie.

Markus Heldt, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection, ergänzt: „Wir sind davon überzeugt, dass die Entwicklung neuer Technologien in diesem Ausmaß nur durch Partnerschaften wie diese, die den Wissenstransfer zwischen zwei wichtigen Partnern im Bereich Land- wirtschaft in Brasilien fördert, möglich ist.“

 

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