BASF und Linde diskutieren Rückkehr nach Iran

21.07.2015 Der Chemiehersteller BASF sowie der Gase-Konzern Linde erwägen offenbar die Rückkehr zu ihren Geschäftsaktivitäten im Iran. Im Rahmen einer Wirtschaftsreise mit Bundeswirtschaftsmister Sigmar Gabriel diskutierten hochrangige Vertreter beider Unternehmen die Wiederaufnahme von Petrochemie-Projekten, die seit dem Beginn der Sanktionen gegen Teheran im Jahr 2011 ruhen.

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Linde erhofft sich von der Lockerung der Sanktionen gegen Iran eine Belebung des Petrochemie-Projektgeschäfts (Bild: Linde)

Die Unternehmensvertreter trafen am Montag in Teheran mit dem Direktor der iranischen National Petrochemical Company (NPC), Abbas She´ri Moqaddam zusammen. Laut Moqaddam hat der iranische Petrochemiesektor einen Investitionsbedarf von 70 Mrd. US-Dollar. Abhängig von Finanzierungsfragen sieht NPC rund 100 Projekte, in die deutsche Unternehmen investieren könnten. 

Die Wirtschaftsreise steht im Zeichen der kürzlich erzielten Einigung im Atomstreit mit Teheran. Demnach werden in den kommenden Jahren die Wirtschaftssanktionen gegen Iran zurückgenommen.

Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht des iranischen Nachrichtendienstes Presstv.

(as)

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