Digitalisierung

BASF und SAP gründen Netzwerk für technische Anlagenteile

30.08.2017 BASF und SAP haben den Start eines Projekts am BASF-Standort Ludwigshafen angekündigt, um die digitale Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern in den Bereichen Engineering und Instandhaltung zu evaluieren.

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Produktionsanlage für Spezialamine in Ludwigshafen / Production plant for specialty amines in Ludwigshafen

Mit dem Netzwerk will die BASF ihre Engineering- und Instandhaltungsprozesse optimieren. (Bild: BASF)

Mithilfe des cloud-basierten Kollaborationsnetzwerks SAP Asset Intelligence Network soll die BASF künftig in der Lage sein, eine digitale Datenverbindung zu mehreren Herstellern und Dienstleistern sowie deren Daten zum jeweiligen technischen Wirtschaftsgut (dem „Asset“) zu etablieren. Auf diese Weise entsteht ein vollständig integrierter und zentral verwalteter Informationsspeicher, der die Konsistenz und Verfügbarkeit von Daten ermöglicht.

Mit dieser einheitlichen Quelle für Asset-Informationen beabsichtigt die BASF, die Effizienz ihrer Engineering- und Instandhaltungsprozesse über den gesamten Lebenszyklus eines Assets weiter zu verbessern. „BASF arbeitet ständig an der Optimierung seiner Standorte, Anlagen und Produktionsprozesse,“ erklärt Dr. Andreas Wernsdörfer, Senior Vice President Technischer Service Ludwigshafen, BASF. „Das SAP Asset Intelligence Network ist ein Ansatz, der das Potenzial hat, unsere Engineering- und Instandhaltungsprozesse weiter zu verbessern, indem wir eine vollständig integrierte digitale Informationskette zwischen Herstellern, Dienstleistern und BASF über den gesamten Lebenszyklus der Assets hinweg etablieren. Ein stärker integrierter digitaler Ansatz mit unseren Geschäftspartnern würde es uns ermöglichen, problemlos auf die neuesten und aktuellsten Informationen zuzugreifen, wann und wo es nötig ist. Dadurch können wir schneller und besser Entscheidungen treffen und folglich unsere Assets effektiver nutzen.“

„Mit dem SAP Asset Intelligence Network ermöglichen wir unseren Kunden, in einem digitalen Ökosystem zusammenzuarbeiten, um intelligente Geräte durch das Internet der Dinge zu verwalten und ihre Ziele für operative Spitzenwerte zu erreichen“, kommentiert Dr. Tanja Rückert, President IoT und Digital Supply Chain, SAP. „Durch die Zusammenarbeit mit Branchenführern wie BASF bauen wir unser Netzwerk von Echtzeit-Industrie-Asset-Informationen weiter aus, und bieten so unseren Kunden und ihren Partnern die Möglichkeit, das Internet der Dinge mit dem digitalen Innovationssystem SAP Leonardo voll auszuschöpfen.“

Das Evaluationsprojekt wird voraussichtlich mehrere Monate laufen. Es ist Teil von BASF 4.0, einem globalen Projekt, das die digitale Transformation von BASF vorantreibt.

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