BASF und Yara prüfen Investition in Ammoniak-Produktion in USA

21.10.2013 BASF in Ludwigshafen und der norwegische Düngemittelhersteller Yara, Oslo, prüfen eine mögliche gemeinsame Investition in eine World-Scale-Anlage für die Ammoniak-Produktion an der US-amerikanischen Golfküste.

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BASF und Yara prüfen Investition in Ammoniak-Produktion in USA

Einer der ersten Ammoniakreaktoren der BASF: Er steht heute als Denkmal gegenüber der Konzernzentrale in Luwigshafen. In diesem Reaktor wurden in 55 Jahren mehr als 800.000 Tonnen Ammoniak hergestellt (Bild: BASF)

BASF ist in den USA stark vertreten und gehört zu den größten Abnehmern von Ammoniak, das bei ihren Aktivitäten in der Region für nachgelagerte Produktionsschritte benötigt wird. Mit der Investition möchte BASF ihre Rückwärtsintegration weiter stärken. Yara, das über ein globales Ammoniak-Netzwerk und weltweite Marktkenntnisse verfügt, will seine Präsenz in den USA ausbauen. Weitere Details zum möglichen Joint Venture, darunter der genaue Standort der Anlage und die Anlagenkapazität, sind derzeit in Diskussion zwischen den Parteien.

(dw)

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