BASF verkauft Conica-Sportböden an Serafin-Gruppe

10.01.2013 BASF, Ludwigshafen, hat mit der Serafin Unternehmensgruppe, München, einen Vertrag über den Verkauf des Arbeitsgebiets Conica Sports Surfaces einschließlich des Standortes Schaffhausen/Schweiz unterzeichnet. Beide Parteien haben Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart.

Anzeige
BASF verkauft Conica-Sportböden an Serafin-Gruppe

Das verkaufte BASF-Arbeitsgebiet Conica Sports Surfaces umfasst Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Belagsystemen für Laufbahnen, Sporthallen, Tennis- und Spielplätze sowie Lösungen für Kunstrasen (Bild: BASF)

Der Abschluss der Transaktion wird zum Ende des zweiten Quartals 2013 erwartet. Das verkaufte Arbeitsgebiet umfasst Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Belagsystemen für Laufbahnen, Sporthallen, Tennis- und Spielplätze sowie Lösungen für Kunstrasen. Als Nischengeschäft befindet sich dieses Arbeitsgebiet nicht im strategischen Fokus der BASF.

„Mit der Serafin-Unternehmensgruppe haben wir einen neuen Eigentümer für Conica gefunden, der das langfristige profitable Wachstum des Sportbodengeschäfts gezielt vorantreiben will“, sagte Dr. Tilman Krauch, Leiter des Unternehmensbereichs Construction Chemicals der BASF. „Ausschlaggebend für den Erwerb waren der hervorragende Ruf der Marke Conica, das Know-how des Teams, die Produktionskapazitäten und nicht zuletzt die Wachstumschancen in einem attraktiven Marktsegment“, sagte Philipp Haindl, einer der Geschäftsführer der Serafin-Unternehmensgruppe. Durch den Einsatz von finanziellen und personellen Ressourcen soll die weitere Entwicklung von Conica vorangetrieben werden. Serafin beabsichtigt, durch zielgerichtete Investitionen in diesem Geschäftsbereich weiter zu wachsen.

Derzeit sind in Schaffhausen rund 135 Mitarbeiter beschäftigt, rund 60 davon im Sportbelagsgeschäft. Letztere wird Serafin als neuer Eigentümer übernehmen. Auch das internationale Vertriebsteam wird ein Angebot erhalten, weiterhin für Conica zu arbeiten.

Die Produktion von Industrieböden, Abdichtungen sowie Polyurethan-Speziallösungen wird im Auftrag der BASF für einen Zeitraum von 18 Monaten nach Abschluss der Transaktion in Schaffhausen fortgesetzt und danach an einen anderen BASF-Standort verlagert. In diesem Arbeitsgebiet sind rund 40 Mitarbeiter beschäftigt.

Zudem sind weitere rund 35 Mitarbeiter derzeit in Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb für Industrieböden, Abdichtungen sowie Polyurethan-Speziallösungen am Standort Schaffhausen tätig. BASF hat die Absicht, diese Aufgabenfelder mittelfristig an anderen Standorten des Unternehmens anzusiedeln.

(dw)

Loader-Icon