Schiefergas-Investition

BASF verschiebt Entscheidung über Propylen-Anlage in USA

07.06.2016 Geht den Frackern die Luft aus? Die BASF hat angekündigt, dass sie die Entscheidung zum Bau einer erdgasbasierten Propylen-Großanlage in Freeport, Texas, verschieben will.

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BASF: Mega-Propylen-Anlage an der US-Golfküste

Die World-Scale-Anlage für erdgasbasiertes Propylen war am BASF-Standort Freeport in Texas, USA, geplant (Bild: BASF)

Als Gründe wurden die aktuelle Volatilität der Rohstoffpreise und das derzeitige wirtschaftliche Umfeld genannt. „Die gezielte Herstellung von Propylen aus günstigem U.S.-Schiefergas ist interessant für BASF. Wir werden die Entwicklung der Rohstoffpreise sowie der relevanten Marktbedingungen regelmäßig prüfen, um den richtigen Zeitpunkt für eine solche Großinvestition zu bestimmen“, sagte Wayne T. Smith, Mitglied des Vorstands der BASF.

Einerseits macht dem Konzern derzeit der niedrige Ölpreis zu schaffen, andererseits sinken die Fördermengen der amerikanischen Fracker, weil die niedrigen Ölpreise Investitionen unwirtschaftlich machen.

(as)

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