Markt

BASF will Ciba übernehmen

16.09.2008

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Die BASF will den Aktionären der Ciba Holding ein öffentliches Übernahmeangebot in Höhe von 50,00 CHF für jede ausgegebene Aktie unterbreiten. Der Verwaltungsrat von Ciba empfiehlt den Aktionären, das Angebot anzunehmen.

Durch Cibas Innovationsfähigkeit und Anwendungs-Expertise in den Geschäftsfeldern Plastics Additives, Coating Effects und Water & Paper Treatment wird die von der BASF verfolgte strategische Ausrichtung im Bereich der Spezialitätenchemie unterstützt. Gleichzeitig profitiert Ciba von der weltweiten Forschungs-, Produktions- und Vermarktungs-Plattform des Ludwigshafener Chemiekonzerns und der damit verbundenen Rückwärtsintegration in wichtige Rohstoffe und Zwischenprodukte. Schon heute unterhalten beide Unternehmen langjährige und umfangreiche Lieferanten- und Kundenbeziehungen.

Der Verwaltungsrat von Ciba vertritt in Übereinstimmung mit der Konzernleitung die Auffassung, dass das Angebot einen angemessenen Wert darstellt. Die Entscheidung wurde unter Berücksichtigung der strukturellen Veränderungen in der Spezialitätenchemie – insbesondere der voranschreitenden Industrie-Konsolidierung – sowie den Veränderungen in der Geschäftsentwicklung und den damit verbundenen Risiken getroffen.

Der Transaktionsvertrag, der die Bedingungen des öffentlichen Übernahmeangebots sowie die jeweiligen Pflichten der Beteiligten festlegt, wurde am 14. September unterschrieben. Neben dem für die Ciba-Aktien offerierten Angebotspreis regelt dieser Vertrag auch verschiedene Zusicherungen der BASF betreffend strategisch wichtiger Produktionsstandorte von Ciba in der Schweiz und den Forschungs- und Entwicklungsstandort Basel sowie die Einrichtung eines Unternehmensbereichs mit globaler Verantwortung in Basel.

Ciba hat zugesagt, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen, an der die Aktionäre über Aufhebung der Stimmrechtsbeschränkung sowie Eintragung im Aktienregister und über die Wahl bestimmter von BASF vorgeschlagener Verwaltungsratsmitglieder abstimmen werden. Das Zustandekommen der Transaktion ist abhängig von einer Andienungsquote von mindestens 66,6 % aller Aktien. Ferner benötigt sie die Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.

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