BASF:starkes Umsatzplus in 2010, Optimismus für 2011

24.02.2011 Der Chemiekonzern BASF strotzt vor Kraft und Zuversicht: „Die wirtschaftliche Erholung verlief in 2010 dynamischer als von uns allen erwartet“, erklärte BASF-Chef Dr. Jürgen Hambrecht anlässlich der Bilanzpressekonferenz. Der Umsatz stieg gegenüber 2009 um 26 Prozent auf 63,9 Mrd. Euro, das Ergebnis um 68 Prozent auf 8,1 Mrd. Euro.  Sorgen bereitet dem Konzern allerdings die aktuelle Situation in Lybien.

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Das Geschäftsumfeld war nach Unternehmensangaben auch im vierten Quartal 2010 gut. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahresquartal um 25 % gestiegen und hat mit 16,4 Milliarden € den höchsten Quartalswert im Jahr 2010 erreicht. Die BASF-Aktie erreichte im Dezember 2010 ein bisheriges Allzeithoch und stieg im Jahresverlauf um über 37 %. Bei Wiederanlage der Dividende betrug die Wertentwicklung der Aktie in 2010 sogar rund 43 %. Damit entwickelte sich die BASF-Aktie besser als die weltweiten Aktienmärkte. Hambrecht: „Das Jahr 2011 hat für BASF sehr stark begonnen. Libyen macht uns allerdings Sorgen. Insgesamt sind wir optimistisch für das erste Quartal und das Gesamtjahr.“ Der Chemiekonzern will im laufenden Jahr weltweit um rund 2.900 Mitarbeiter einstellen,  Schwerpunkt für die Personalmaßnahmen liegt in Asien. In Deutschland rechnet die BASF mit 800 zusätzlichen Arbeitskräften, circa 500 sollen in Ludwigshafen dazu kommen.

Für 2011 rechnet der Chemiekonzern mit folgenden Rahmenbedingungen:

  • Solides Wachstum der Weltwirtschaft (+3,3 %)
  • Deutliches Wachstum der weltweiten Chemieproduktion (ohne Pharma) (+5,2 %)
  • US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,35 US$ pro Euro
  • Ölpreis von 90 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt 2011
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