BAVC: Auch 2015 kaum Wachstum

15.01.2015 Das globale Umfeld für die Chemie-Konjunktur hat sich im Verlauf des Jahres 2014 laut Bundesarbeitsgeberverband Chemie (BAVC) zunehmend verschlechtert. Die wirtschaftliche Erholung in Europa blieb kraftlos. Auch viele Schwellenländer enttäuschten mit niedrigem Wachstum. Diese Entwicklungen blieben nicht ohne Auswirkungen auf den Industriestandort Deutschland und die deutsche Chemie-Industrie. Die Nachfrage nach Chemikalien im In- und Ausland stieg im abgelaufenen Jahr weniger stark als erwartet.

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BAVC: Auch 2015 kaum Wachstum

Aufgrund des konjunkturellen Umfeldes erwartet der BAVC in diesem Jahr nur wenig Wachstum (Bild: Franz Pfluegl – Fotolia.com)

Mit nur mageren Zuwächsen bei Produktion und Umsatz ist das Chemie-Jahr 2014 letztlich erneut hinter den Erwartungen geblieben. Bei insgesamt verhaltener Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen legte die Produktion nach vorläufigen Daten gegenüber dem Vorjahr lediglich um 1,5 Prozent zu. Bei rückläufigen Preisen (minus 1 Prozent) konnte der Chemie-Umsatz nur leicht auf 193,6 Mrd. Euro ausgeweitet werden (plus 1,5 Prozent). Trotz der geringen wirtschaftlichen Dynamik ist die Beschäftigung – nach amtlicher Abgrenzung – erneut um 1 Prozent auf nunmehr 442.500 Beschäftigte leicht angewachsen.

Prognose 2015: erneut nur leichte Zuwächse
Das konjunkturelle Umfeld mahnt laut BAVC zur Vorsicht – der Ausblick fällt entsprechend verhalten aus. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) erwartet für 2015 einen leichten Zuwachs der Chemie-Produktion um 1,5 Prozent. Bei rückläufigen Erzeugerpreisen (minus 0,5 Prozent) könnte der Umsatz um 1,5 Prozent zulegen. Die Prognose geht von einer weiterhin robusten Inlandsnachfrage nach Chemie-Erzeugnissen aus und setzt darauf, dass sich die wirtschaftliche Situation in der Eurozone weiter stabilisiert. Die Chemie-Ausfuhren sollten insgesamt zulegen, allerdings blieben die Wachstumsraten mäßig. Mit einer raschen Belebung in den kommenden Monaten rechnet der VCI daher nicht.

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