Die Nadel im Schlauchhaufen

Bayer Crop Science standardisiert flexible Verbindungen

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22.05.2015 Wer heute die optimale Schlauchverbindung für seinen Betrieb sucht, sieht sich einer schier endlosen Palette von verschiedensten Materialien, Ausführungen und demzufolge Eigenschaften gegenüber. Temperaturbeständigkeit? Oberflächenbeschaffenheit? Chemische Beständigkeit gegen verschiedenste Produkte und Reinigungslösungen? Mechanische Beständigkeit gegen abrasive Produkte und härteste Produktionsbedingungen? Elektrische Ableitfähigkeit? Druck- und Vakuumbeständigkeit? Wenn der Anwender dann das optimal erscheinende Material gefunden hat, tut sich die nächste Frage auf: Wie befestigt man jetzt die Verbindung an den Maschinenteilen, ohne die Vorteile des Schlauchmaterials gleich wieder einzubüßen?

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Entscheider-Facts Für Betreiber

   

  • Ursprünglich für die Lebensmittelindustrie entwickelt, werden BFM-Verbindungen aus Polyurethan inzwischen auch in den anspruchsvollen Anwendungen der Chemie und Pharmaindustrie eingesetzt.
  • Das über die Jahre stetig verbesserte Material und die Verarbeitung der Verbindungen zeichnen sich durch eine Kombination aus mechanischer, thermischer und chemischer Belastbarkeit aus.
  • Außerdem sind die Schlauchverbindungen ableitfähig und Atex-konform.

Zur Auswahl stehen hier üblicherweise entweder Schlauchschellen oder Flanschverbindungen; beides sind aber Methoden mit vielen Nachteilen für die Wartungsfreundlichkeit, Haltbarkeit und Sicherheit der Schlauchverbindung.
 
Die Ingenieure von Bayer Crop Science mit Sitz in Monheim haben das Thema flexible Verbindungen insbesondere hinsichtlich der Produktionssicherheit schon lange zum Projekt erklärt und suchten nach einer standardisierbaren Lösung für die hundertfach in Produktionsstätten weltweit eingesetzten Schlauchverbindungen. Diese sollen nicht nur gegen die vielen Produkte des Herstellers – ob Saatgut, Pflanzenschutz oder Schädlingsbekämpfungsmittel – beständig sein, sondern müssen gleichzeitig auch den hohen Sicherheitsanforderungen in den Bereichen Ex-Schutz, Arbeitsschutz und Produktsicherheit gerecht werden.
 
So sollten nach einer Übergangsfrist weltweit nur noch ableitfähige bzw. Atex-zertifizierte Verbindungen verwendet werden, um entsprechenden zukünftigen gesetzlichen Vorgaben zuvorzukommen. Die Dichtigkeit der Verbindungen muss sicher gewährleistet sein u.a. zum Schutz der Mitarbeiter vor austretenden Stäuben. Produktwechsel müssen sicher und schnell vonstattengehen können, ohne die Gefahr von Cross-Kontaminationen durch im System verbleibende Produktreste.

Sicher staubdicht schließende Verbindung

Bei der Suche nach einem solchen Allround-Talent stieß man auf BFM-Seeflex-Verbindungen. Diese bestehen aus einem transparenten Polyurethan (PU) und zeichnen sich vor allem durch die Art der Befestigung am Rohr aus: Jede Verbindung ist mit einem eingearbeiteten Dichtring an den Enden versehen, der per Hand von innen in die passende BFM-Muffe am Rohr eingesetzt wird und dort aufgrund seiner Eigenspannung die Verbindungsstelle sicher staubdicht verschließt. Die üblichen Probleme mit anderen Schlauchsystemen, wie Undichtigkeiten, schwieriges Handling durch notwendiges Montagewerkzeug und rascher Verschleiß durch die Reibungsstellen zwischen Verbindungsmaterial und Befestigung, werden also buchstäblich im Handumdrehen gelöst.

Heftausgabe: Juni 2015
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Sabine Neumann, Walter Gerätebau

Über den Autor

Sabine Neumann, Walter Gerätebau

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