Markt

Bayer erhöht Angebot für Monsanto-Übernahme – ein bisschen

15.07.2016 Nach den Gerüchten, dass Monsanto eventuell die Agrarsparte der BASF übernehmen will, hat nun Bayer nachgelegt: Der Konzern erhöht sein Angebot von 122 auf 125 US-Dollar pro Monsanto-Aktie. Und signalisiert Bereitschaft zu weiteren Zugeständnissen.

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Wer übernimmt wen? Und für wie viel? Die Agrochemie-Branche ist derzeit in Unruhe. (Bild: Doreen_Salcher – Fotolia)

So sei der Konzern aus Leverkusen bereit, gegenüber den Behörden nicht näher genannte Zusagen zu treffen, um deren Zustimmung zu erhalten. Darüber hinaus will das Unternehmen Monsanto, sollte der Saatgutkonzern einer Übernahme zustimmen, auch dann 1,5 Mrd. US-Dollar überweisen, wenn die Kartellbehörden am Ende keine Zustimmung erteilen würden.

Unterdessen lies Monsanto-Chef Hugh Grant wissen, dass sein Unternehmen mit mehreren weiteren Marktteilnehmern im Gespräch sei. Wie ernst ihm damit ist, oder ob Grant nur versucht den Preis für sein Unternehmen nach oben zu treiben, bleibt Spekulation. Ein möglicher Kandidat wäre der Agrar-Konzern Syngenta, den Chemchina gerne übernehmen würde, aktuell aber mit den Behörden zu kämpfen hat.

Experten gehen davon aus, dass Monsanto ein Preis von mindestens 130 US-Dollar pro Aktie für eine Übernahme seitens Bayer vorschwebe. CEO Baumann trennen also unter Umständen nur noch ein Handvoll Dollar von seinem Traumgeschäft.

Hier finden Sie alle CT-Beiträge zur Bayer/Monsanto-Übernahme.

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