Bayer im 2. Quartal: Umsatzwachstum in allen Teilkonzernen

01.08.2014 Der Konzernumsatz von Bayer, Leverkusen, stieg im 2. Quartal 2014 um 0,9 % auf 10,458 Mrd. Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte (wpb.) entsprach das einem Plus von 6,3 %. Das Konzernergebnis legte um 13,3 % auf 953 Mio. Euro zu. Das Ebit stieg um 14,5 % auf 1,473 Mrd. Euro.

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Bayer im 2. Quartal: Umsatzwachstum in allen Teilkonzernen

„Angesichts der guten operativen Performance behalten wir den Konzernausblick für 2014 bei“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Bayer, Dr. Marijn Dekkers Dekkers (Bild: Bayer)

Das Ebitda vor Sondereinflüssen verbesserte sich – trotz negativer Währungseffekte von etwa 160 Mio. Euro oder etwa -7 % – um 1,0 % auf 2,217 Mrd. Euro. Hierin sind höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von etwa 70 Mio. Euro enthalten.

Der Vorstandsvorsitzende des Chemie- und Pharmaunternehmens, Dr. Marijn Dekkers, kommentierte die Ergebnisse so: „Vor allem unsere Life-Science-Bereiche verzeichneten eine ungebrochen starke Wachstumsdynamik. Dabei entwickelten sich unsere neueren Pharma-Produkte sowie unser CropScience-Geschäft in Nord- und Lateinamerika sehr erfreulich.“

Allerdings musste das Unternehmen erneut erhebliche negative Währungseffekte verkraften, die jedoch durch die gute Geschäftsentwicklung kompensiert werden konnten. Den Konzernausblick für das laufende Jahr bestätigte der Vorstandsvorsitzende. Auch strategisch habe Bayer im 2. Quartal durch die geplante Übernahme des Consumer-Care-Geschäfts des US-Konzerns Merck & Co, Inc. Fortschritte gemacht, sagte Dekkers. „Mit dieser Akquisition werden wir unser Consumer-Health-Geschäft deutlich stärken.“

„Angesichts der guten operativen Performance behalten wir den Konzernausblick für 2014 bei“, sagte Dekkers. Der Konzern plant nun einen wpb. Umsatzanstieg von etwa 6 (bisher etwa 5) % – ohne die geplanten Akquistionen/Devestitionen einzurechnen. Unter Berücksichtigung eines negativen Währungseffektes gegenüber dem Vorjahr von etwa 4 (bisher: etwa 2) % rechnet Bayer jetzt mit einem Konzernumsatz von etwa. 41 (bisher: etwa. 41 bis 42) Mrd. Euro. Für das Ebitda vor Sondereinflüssen ist weiterhin eine Steigerung im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich geplant. Hierin sind erwartete negative Währungseffekte von etwa 550 Mio. Euro beziehungsweise etwa 6 % (bisher: etwa 450 Mio. Euro oder etwa 5 %) berücksichtigt.

Geschäftszahlen in den Teilkonzernen
Im Gesundheitsgeschäft (Bayer Healthcare mit den Bereichen Pharma und Consumer Health) stieg der Umsatz im 2. Quartal um 0,9 (wpb. 6,3) % auf 4,845 (4,800) Mrd. Euro. „Unsere neueren Pharma-Produkte trugen zu diesem Umsatzwachstum weiterhin wesentlich bei, während Consumer Health nur leicht über Vorjahr lag“, erläuterte Dekkers. Das Ebitda vor Sondereinflüssen steigerte Healthcare um 2,0 % auf 1,355 Mrd. Euro.

Im Agrargeschäft (Bayer Cropscience) stieg der Umsatz um 3,3 (wpb. 10,5) % auf 2,470 (2,392) Mrd. Euro. „Zu diesem erfreulichen Wachstum trugen sowohl Crop Protection / Seeds als auch Environmental Science bei“, sagte Dekkers. Das Ebitda vor Sondereinflüssen lag mit 615 Mio. Euro leicht unter Vorjahr (-1,4 %).

Im Geschäft mit hochwertigen Polymer-Werkstoffen (MaterialScience) lag der Umsatz im 2. Quartal mit 2,864 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Das entspricht wpb. einem Plus von 3,6 %. „Dieser Zuwachs ist auf deutlich gestiegene Absatzmengen bei Polycarbonates, Polyurethanes und Coatings, Adhesives, Specialties zurückzuführen“, erklärte Dekkers. Das Ebitda vor Sondereinflüssen mit 270Mio. Euro leicht unter Vorjahr (-1,5 %).

Weblink zum Thema
Die ausführlichere Pressemitteilung zu den Geschäftszahlen von Bayer im 2. Quartal 2014 finden Sie auf der Internetseite des Unternehmens oder direkt hier. Der vollständige Bericht (Aktionärsbrief) von Bayer zum 2. Quartal steht online und zum Download hier zur Verfügung.

(dw)

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